Unterreiner: Geldvernichtungsmaschinerie bei "Freien Gruppen" muss abgestellt werden

Interessen des Publikums müssen zukünftig gewahrt sein

Wien, 2003-05-27 (fpd) - "Die Abstellung der Geldverschwendungsmaschinerie bei den "Freien Gruppen, forderte heute die Kultursprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner. "Über ein Jahrzehnt wurde die sogenannte freie Szene, die "Freien Gruppen", großzügigst finanziert. Der Bereich hatte sich zum Tummelplatz von Subventionsempfängern erwiesen, die die politische Meinung des roten Wiens lautstark verkündeten, um am Subventionsdauertropf hängen bleiben zu können. Dem Publikum wurde jedoch nicht das geboten, was es erwarten durfte, nämlich gutes und innovatives Theater", kritisierte Unterreiner. ****

Die FP-Kultursprecherin wies darauf hin, dass Projekte oft gar nicht umgesetzt, die Subventionsgelder aber eingestreift wurden. Die Kulturabteilung der Stadt Wien war immer öfter damit konfrontiert, dass Abrechnungen entweder mangelhaft oder auch gar nicht gemacht wurden. Das Kontrollamt der Stadt Wien hat in einem Bericht diese Tatsache schärfstens kritisiert. "Wir Freiheitlichen haben genau diesen unverantwortlichen Umgang mit Steuergeld, die mangelnde Transparenz und das Fehlen von Qualität stets kritisiert und die Subventionen in all den Jahren abgelehnt. Immerhin wurden jährlich 5,6 Millionen Euro verschluckt", betonte Unterreiner.

"SPÖ-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny kündigt nun an, dieses grobe Missverhältnis zwischen Geldvergabe und dem Fehlen an Leistung, von der ehemaligen SP-Kulturstadträtin Pasterk eingeführt, von VP-Kulturstadtrat Marboe nahtlos fortgesetzt, einzustellen. Wir Freiheitlichen unterstützen dieses Vorhaben. Durch die nun vorliegende Theaterstudie besteht Hoffnung, der völlig starr gewordenen Geldvernichtungsmaschinerie ein Konzept gegenüberzustellen, dass eine professionelle Theaterarbeit zulässt. In Zukunft müssen auch die Interessen des Publikums vertreten sein. Unsere Zustimmung zu den Vorschlägen des Kulturstadtrates wird davon abhängig sein, inwieweit unsere Ideen Beachtung finden", so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

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