- 22.05.2003, 13:07:11
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Kossina: Testversuch für Sammlung von Küchenabfällen in Wien
Grundlagen für Biogasanlage erarbeitet
Wien (OTS) - Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina
eröffnete Donnerstag die Veranstaltung "Vergärung biogener Abfälle -
Vergärungsanlage Wien". Das internationale Symposium wurde von der MA
48, Abfallwirtschaft, der MA 22 Umweltschutz und der Wiener
Umweltanwaltschaft organisiert. Bürgermeister Dr. Michael Häupl hat
den Ehrenschutz für die Veranstaltung übernommen.
Kossina: "Dieses Symposium bereitet die Grundlagen für die
Errichtung einer Biogasanlage vor. Eine Anlage wäre sinnvoll, um
Bioabfälle ökologisch zu verwerten. Auf diese Weise kann auf höchstem
Niveau Ökostrom erzeugt werden. Positive Auswirkungen auf den
Klimaschutz und damit eine Verbesserung der Umweltqualität sind die
Folge. Gleichzeitig wird damit der ökologischen Kreislaufwirtschaft-
Sammlung, Aufbereitung und Verwertung - entsprochen.****
Im Jahr 2002 sammelte die MA 48, Abfallwirtschaft, 90.000 Tonnen
Bioabfälle. Bioabfälle wurden in Wien entweder mit Hilfe des
Sammelsystems Biotonne gesammelt, über die 19 Mistplätze erfasst,
oder durch private Firmen angeliefert. Trotzdem gelangen pro Jahr und
Einwohner bis zu 120 kg Speisereste in den Wiener Müll. Diese Abfälle
könnten in Zukunft in einer Biogasanlage verwertet werden.
Eine weitere Folge wäre die Verbesserung der Qualität des
Kompostes: Dazu wird es in Wien in Zukunft statt der Biotonne sowohl
eine Küchentonne zur Sammlung aller Essensreste, als auch eine
Gartentonne geben. Während der Inhalt der Küchentonne in die
Biogasanlage kommen soll, wird der Inhalt der Gartentonne für Kompost
verwendet.
Kossina abschließend: "Umweltschutz ist ein wichtiges Anliegen
der Stadt. Eine Biogasanlage wäre weiterer vernünftiger Schritt in
die richtige Richtung." (Schluss) bfm
OTS0174 2003-05-22/13:07
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