• 21.05.2003, 10:35:14
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Haupt: Pensionssicherungsreform viel zu ernst für mediale Spekulationen

Wien (VK/BMSG/OTS) - Zu den diversen medialen Spekulationen über
das Interview des Herrn Bundespräsidenten in der "Neuen Zürcher
Zeitung" nahm Vizekanzler Mag. Herbert Haupt heute Stellung. "Der
Bundespräsident hat die ihm gemäß Verfassung zustehenden Rechte
zitiert. Dieses Thema ist aber zu ernst um mediale Spekulationen
anzustellen. Die Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich
eine längst notwendige Pensionssicherungsreform, die aber sozial
gerecht und in höchstmöglicher Übereinstimmung mit allen
Verantwortungsträgern unseres Landes erfolgen muss", so Haupt. Die
Harmonisierung aller Systeme, das Aus für Politikerprivilegien und
ihrer Pensionspfründe sowie die soziale Gerechtigkeit über alle
Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten müssten im Vordergrund
dieses größten nationalen Reformprojektes stehen. ****

Die Landsleute würden sich zu Recht erwarten, dass sich ihre
Volksvertreter zusammensetzen und für die Ziele des Landes arbeiten.
Die Pensionsreform sei ein nationales Anliegen, an dem sich jeder in
konstruktiver und kritischer Weise beteiligen soll.

"Die Pensionssicherungsreform ist für alle Parteien,
Sozialpartner und Verantwortungsträger aber auch der Scheideweg
zwischen parteipolitischem Taktieren und ehrlicher
Staatsverantwortung. Gegenseitige Drohungen, Streiks und
Diskussionsverweigerung sind nicht der Stil des sozialen Dialogs.
Wenn Österreich die soziale Absicherung der Pensionen nicht gelingt,
hat nicht nur die Bundesregierung, sondern haben alle Parteien, die
Sozialpartner und alle Verantwortungsträger des Staates versagt",
warnte der Vizekanzler. (Schluss) bxf

OTS0067    2003-05-21/10:35

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