Haupt: Pensionssicherungsreform viel zu ernst für mediale Spekulationen

Wien (VK/BMSG/OTS) - Zu den diversen medialen Spekulationen über das Interview des Herrn Bundespräsidenten in der "Neuen Zürcher Zeitung" nahm Vizekanzler Mag. Herbert Haupt heute Stellung. "Der Bundespräsident hat die ihm gemäß Verfassung zustehenden Rechte zitiert. Dieses Thema ist aber zu ernst um mediale Spekulationen anzustellen. Die Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich eine längst notwendige Pensionssicherungsreform, die aber sozial gerecht und in höchstmöglicher Übereinstimmung mit allen Verantwortungsträgern unseres Landes erfolgen muss", so Haupt. Die Harmonisierung aller Systeme, das Aus für Politikerprivilegien und ihrer Pensionspfründe sowie die soziale Gerechtigkeit über alle Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten müssten im Vordergrund dieses größten nationalen Reformprojektes stehen. ****

Die Landsleute würden sich zu Recht erwarten, dass sich ihre Volksvertreter zusammensetzen und für die Ziele des Landes arbeiten. Die Pensionsreform sei ein nationales Anliegen, an dem sich jeder in konstruktiver und kritischer Weise beteiligen soll.

"Die Pensionssicherungsreform ist für alle Parteien, Sozialpartner und Verantwortungsträger aber auch der Scheideweg zwischen parteipolitischem Taktieren und ehrlicher Staatsverantwortung. Gegenseitige Drohungen, Streiks und Diskussionsverweigerung sind nicht der Stil des sozialen Dialogs. Wenn Österreich die soziale Absicherung der Pensionen nicht gelingt, hat nicht nur die Bundesregierung, sondern haben alle Parteien, die Sozialpartner und alle Verantwortungsträger des Staates versagt", warnte der Vizekanzler. (Schluss) bxf

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