Frais: Teuerungen beim Heizen und Autofahren vergrößern das Loch im Geldbörsel

OÖ: SP-Klubobmann zeigt die nächste Belastungswelle für die Konsumenten auf

Linz (OTS) - Im Sog von Pensionsreform und Abfangjägerkauf kommt mit den Erhöhungen der wichtigsten Energiesteuern schon die nächste Belastungswelle auf die Konsumenten zu. "Mit Wirkung ab 1.1.2004 will die Regierung die Besteuerung von Mineralölen und Heizmaterialien massiv erhöhen. Diese Belastungswelle trifft ins Herz des privaten Konsums, wobei besonders mit der starken Anhebung der Dieselsteuern von mindestens 2 Cent pro Liter die preisbewussten Autofahrer getroffen werden. Die Abgaben auf Heizmaterialien sollen durchwegs erhöht werden, womit ein starkes Ansteigen der Betriebskosten für jeden Haushalt verbunden ist," informiert SP-Klubobmann Frais. "Diese sogenannte ‚Ökologisierung‘ ist ein unsoziales Ausquetschen der ausgelieferten Steuerzahler, für die es zum Heizen und Autofahren keine Alternative gibt. Die lebensnotwendigen Kosten werden immer weiter erhöht, so dass de facto bald gar kein Kosumspielraum mehr gegeben ist."

"Der Bund verkauft den Steuerzahlern diese zusätzliche Steuerbelastung nachträglich als Steuerreform, wobei sie letztlich nichts anderes als ein Belastungspaket für den einzelnen Bürger darstellt. Schon jetzt zeigt sich, dass für viele private Haushalte aufgrund der hohen Kosten des normalen Lebensstandards immer schwerer das Auslangen gefunden werden kann. Das ständige Ansteigen von überschuldeten Haushalten ist ein klares Signal in diese Richtung," so Frais.

Folgende Belastungen kommen ab 2004 auf uns zu:

Schwefelarmer Benzin: + 1 Cent/Liter; Schwefelarmer Diesel + 2 Cent/Liter

Für nicht schwefelarmen Benzin und Diesel kommen noch zusätzlich 1,5 Cent/Liter dazu

Heizöl extra leicht: + 2,9 Cent/Liter; Heizöl leicht, mittel, schwer:
+ 2,4 Cent/Kilo

Neue Kohleabgabe: 5 Cent/Kilo; Ergas: + 2,24 Cent/Kubikmeter (plus 51 %!)

"Experten haben errechnet, dass allein die Erhöhung der Erdgasabgabe bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße und einem geringen Verbrauch von nur 1600 m_ 43 Euro pro Jahr zusätzlich kostet. Auch die zusätzliche Mineralölsteuer beim nicht schwefelarmen Diesel schlägt bei einem Tagespendler mit 30 km Distanz vom Arbeitsplatz -15000 Kilometer reine Pendlerbewegung pro Jahr - mit rund 42 Euro zu Buche. Wenn man noch die Belastungen im Pensions- und Gesundheitssystem mitdenkt, ist klar, dass in Hinkunft dem einzelnen weniger Geld zur Verfügung stehen und dadurch die Kaufkraft weiter sinken wird," sieht Frais bedenkliche Zustände auf uns zukommen.

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