LHStv. Pfeifenberger: Kärnten steht zur Vertragstreue gegenüber RWE

Entscheidung für strategischen Partner der Kelag eindeutig richtig

Klagenfurt (LPD) - Im Zusammenhang mit der heute (Dienstag) aufgetauchten Diskussion über die Gewährleistungszahlungen der Kelag an den strategischen Partner RWE Plus hält der zuständige Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger fest, dass mit der Entscheidung für RWE der absolut richtigen Partner für die Kelag ausgewählt worden sei. Mit RWE konnte die Eigenständigkeit der Kelag in Kärnten garantiert werden. Die Kelag sei damit einer der wenigen unabhängigen Energieversorger in Österreich. Gleichzeitig sei es gelungen, die Position der Kelag innerhalb der RWE-Gruppe nachhaltig zu sichern und durch die Aufwertung als internationales Kompetenzzentrum für Wasserkraft zu stärken.

"Die Gewährleistungszahlungen in Höhe von einer Million Euro ergeben sich durch die schlechte Performance der Verbund Tochter Austrian Hydro Power (AHP), die wir weiterhin kritisieren. Aber wir bekennen uns selbstverständlich zu unserer Verpflichtung als ehrliche und treue Vertragspartner", so Pfeifenberger. Insgesamt mache die Gewährleistungszahlung weniger als ein Prozent des gesamten Kaufpreises von 290,69 Millionen Euro (vier Milliarden Schilling) aus, was bei vergleichbaren Transaktionen einen im internationalen Vergleich hervorragenden Wert darstelle, betonte Pfeifenberger weiter. Es sei einigermaßen bedauerlich, dass zum wiederholten Male versucht werde, diese für Kärnten, und das Unternehmen Kelag und deren Beschäftigten absolut richtige Entscheidung in ein schlechtes Licht zu rücken.

"Wir haben damals in einem gemeinsamen Beschluss aller drei im Landtag vertretenen Parteien der RWE den Zuschlag erteilt. Und das aus dem Grund. Damit mit unserem deutschen Partner die beste Lösung für die Zukunft der Kelag, der Arbeitnehmer und des Landes Kärnten gesichert wird. Das hat die Partnerschaft in den vergangenen zwei Jahren immer wieder bewiesen", so Pfeifenberger Jede andere Entscheidung hätte, zu einer völligen Ausdünnung der Kelag und zu einem vollständigen Abzug aller Kompetenzen aus Kärnten geführt. "Es zeigt sich am Beispiel der schlechten Dividenenentwicklung der AHP, was es bedeutet, wenn Abläufe nicht durch Kärnten mitbestimmt werden können, meint Pfeifenberger.
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