• 20.05.2003, 12:37:17
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LHStv. Pfeifenberger: Kärnten steht zur Vertragstreue gegenüber RWE

Entscheidung für strategischen Partner der Kelag eindeutig richtig

Klagenfurt (LPD) - Im Zusammenhang mit der heute (Dienstag)
aufgetauchten Diskussion über die Gewährleistungszahlungen der Kelag
an den strategischen Partner RWE Plus hält der zuständige
Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger fest, dass mit der
Entscheidung für RWE der absolut richtigen Partner für die Kelag
ausgewählt worden sei. Mit RWE konnte die Eigenständigkeit der Kelag
in Kärnten garantiert werden. Die Kelag sei damit einer der wenigen
unabhängigen Energieversorger in Österreich. Gleichzeitig sei es
gelungen, die Position der Kelag innerhalb der RWE-Gruppe nachhaltig
zu sichern und durch die Aufwertung als internationales
Kompetenzzentrum für Wasserkraft zu stärken.

"Die Gewährleistungszahlungen in Höhe von einer Million Euro
ergeben sich durch die schlechte Performance der Verbund Tochter
Austrian Hydro Power (AHP), die wir weiterhin kritisieren. Aber wir
bekennen uns selbstverständlich zu unserer Verpflichtung als ehrliche
und treue Vertragspartner", so Pfeifenberger. Insgesamt mache die
Gewährleistungszahlung weniger als ein Prozent des gesamten
Kaufpreises von 290,69 Millionen Euro (vier Milliarden Schilling)
aus, was bei vergleichbaren Transaktionen einen im internationalen
Vergleich hervorragenden Wert darstelle, betonte Pfeifenberger
weiter. Es sei einigermaßen bedauerlich, dass zum wiederholten Male
versucht werde, diese für Kärnten, und das Unternehmen Kelag und
deren Beschäftigten absolut richtige Entscheidung in ein schlechtes
Licht zu rücken.

"Wir haben damals in einem gemeinsamen Beschluss aller drei im
Landtag vertretenen Parteien der RWE den Zuschlag erteilt. Und das
aus dem Grund. Damit mit unserem deutschen Partner die beste Lösung
für die Zukunft der Kelag, der Arbeitnehmer und des Landes Kärnten
gesichert wird. Das hat die Partnerschaft in den vergangenen zwei
Jahren immer wieder bewiesen", so Pfeifenberger Jede andere
Entscheidung hätte, zu einer völligen Ausdünnung der Kelag und zu
einem vollständigen Abzug aller Kompetenzen aus Kärnten geführt. "Es
zeigt sich am Beispiel der schlechten Dividenenentwicklung der AHP,
was es bedeutet, wenn Abläufe nicht durch Kärnten mitbestimmt werden
können, meint Pfeifenberger.
(Schluss)

OTS0144    2003-05-20/12:37

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