• 20.05.2003, 12:25:39
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Wilhelminenspital: Cook & Chill-Küche geht in Betrieb

High-Tech-Speisetempel liefert täglich 2.700 Portionen

Wien (OTS) - "Die neue Cook & Chill-Küche im Wilhelminenspital
garantiert zweifellos einen Qualitätssprung bei der Speisenversorgung
für Patienten und Mitarbeiter", beschreibt Univ. Prof. Dr. Eugen
Hauke, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV),
den wichtigsten Vorteil der High-Tech-Küche, die am Dienstag von
Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker
feierlich eröffnet worden ist.

Eine Küche so groß wie 21 Tennisplätze

In nur 18 Monaten Bauzeit wurde der hochmoderne Speisetempel,
dessen Gesamtfläche von 4.165 Quadratmetern der Größe von 21
Tennisplätzen entspricht, auf dem Areal des Wilhelminenspitals
errichtet.****

"Da die alte Küche nicht mehr aktuellen Standards entsprochen
und außerdem einen hohen Energieaufwand verursacht hatte, war ein
Neubau, der sich kostengünstiger als ein Umbau erwies, notwendig",
erklärt Dipl. Ing. Josef Kastl, Direktor der
KAV-Serviceeinrichtungen. Insgesamt 18 Millionen Euro habe man für
die Errichtung der neuen Cook & Chill-Station, die künftig
zusätzliche Betriebskosteneinsparungen gewährleistet, aufgewendet.

Cook & Chill-Verfahren garantiert hohe Speisenqualität

70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab nun in dem 14 Meter
hohen, dreigeschossigen Gebäude mit der Speisenzubereitung zuständig.
Und diese erfolgt unabhängig von Essenszeiten, denn die
Großkochstelle, in der ab Herbst auch für das
Kaiserin-Elisabeth-Spital des KAV mitgekocht wird, arbeitet nach dem
so genannten Cook & Chill-Verfahren. Dabei werden die gekochten
Speisen in Schockkühlgeräten abgekühlt und können anschließend bis zu
72 Stunden aufbewahrt werden. Mit Hilfe eines technisch
ausgeklügelten Speisenverteilsystems werden die Mahlzeiten in
gekühltem Zustand nach den Wünschen der Patienten zusammengestellt
und tablettiert, anschließend mittels neu entwickelter Transportwägen
zu den Krankenstationen geliefert und vor Ort in vollautomatischen
Induktionsregenerier-Stationen gewärmt. "Dieses Verfahren ermöglicht
es, Mahlzeiten ohne Zeitdruck und in großen Mengen zuzubereiten,
ohne, dass dabei die Qualität verloren geht", betont Hauke.

Pro Jahr werden 200 Tonnen Gemüse verarbeitet

Beachtlich ist die Anzahl der Portionen tatsächlich. Denn in dem
neuen Speisetempel werden ab sofort täglich 2.700 Mahlzeiten für die
Patienten und Mitarbeiter, denen nun auch ein neuen
Personalrestaurant mit 220 Sitzplätzen zur Verfügung steht,
zubereitet. Insgesamt werden acht bis neun Menüs sowie zahlreiche auf
Spezialdiäten ausgerichtete Sondermenüs angeboten. "Für die
Speisenproduktion werden pro Jahr unter anderem 44 Tonnen Fleisch,
neun Tonnen Fisch und mehr als 200 Tonnen Gemüse nach besten
ernährungswissenschaftlichen Grundlagen verarbeitet", berichtet Hauke

Ein brandneues EDV-Programm macht es den Patienten zudem
möglich, ihre Mahlzeiten individuell zusammenzustellen. Kastl: "Das
Programm bietet nicht nur unterschiedlichste Wahlmöglichkeiten aus
dem reichhaltigen Menüangebot, sondern auch zusätzliche
Komponentenwahlmöglichkeiten."

Allgemeine Informationen:
o Wilhelminenspital: http:/ /www.wienkav.at/kav/wil/

rk-Fotoservice: http://www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
 (Schluss) gn
OTS0137    2003-05-20/12:25

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

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