• 19.05.2003, 13:32:04
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Amon: Arbeiterkammer kritisiert aufgrund willkürlicher Schätzungen

Behauptungen Tumpels wurden bereits im Vorjahr eindeutig widerlegt

Wien, 19. Mai 2003 (ÖVP-PK) "Wie in jedem Frühjahr werden auch
heuer wieder von der Arbeiterkammer Behauptungen in den Raum
gestellt, die erstens nicht auf einer seriösen Erhebung, sondern nur
auf willkürlichen Schätzungen der Arbeiterkammer selbst beruhen und
zweitens bereits im vergangenen Jahr klar widerlegt wurden", sagte
heute, Montag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon zu den
Aussagen von Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel, der behauptet
habe, dass im Bereich der berufsbildenden höheren Schulen 7.000
Plätze fehlten.****

Im vergangenen Jahr habe Tumpel von 6.000 fehlenden
Ausbildungsplätzen gesprochen und als besonders markantes Beispiel
die HTL Rennweg genannt, wo angeblich über 500 Schüler abgewiesen
worden seien. Bereits damals hätten sich Tumpels Behauptungen als
haltlos erwiesen. "Die Arbeiterkammer hat einfach alle Wartelisten
den tatsächlichen Schulplätzen gegenübergestellt. Die üblichen
Mehrfachnennungen (Anmeldung an mehreren Schulen) blieben beim
Zusammenzählen aber unberücksichtigt", so Amon. Gerade im HTL-Bereich
gebe es jährlich bis zu 40 Prozent Doppel- und Mehrfachnennungen bei
der Anmeldung.

"Die HTL Rennweg konnte, entgegen Tumpels Behauptungen, alle
Schülerinnen und Schüler, die diese Schule besuchen wollten,
aufnehmen und musste niemanden abweisen, wie der zuständige
Abteilungsvorstand bestätigt hat", sagte der ÖVP-Bildungssprecher.
Fast 20 Prozent der Schüler, die angemeldet gewesen seien und einen
fixen Schulplatz gehabt hätten, seien allerdings am ersten Schultag
gar nicht erschienen. So seien 19 Jugendliche, die sich auf der
Warteliste befunden hatten und am ersten Schultag erschienen waren,
aufgenommen worden - ohne, dass die gesetzliche
Klassenschülerhöchstzahl erreicht worden wäre.

"Es ist bedauerlich, dass der Arbeiterkammer-Präsident auch heuer
wieder versucht, Schüler und Eltern mit willkürlichen Zahlenspielen
zu verunsichern", sagte Amon. Die Fakten belegten nämlich die
erfolgreiche Entwicklung der berufsbildenden höheren Schulen in den
vergangenen Jahren.

Seit 1995 sind durch Neubauten von berufsbildenden und
allgemeinbildenden mittleren und höheren Schulen 23.300 zusätzliche
Schulplätze geschaffen worden. Im Schulbauprogramm ist bereits dafür
gesorgt worden, dass bis 2006 weitere 12.500 Schulplätze folgen.
"Insbesondere im zukunftsorientierten Bereich der Informatik bzw.
Informationstechnologie konnte im vergangenen Schuljahr eine
beachtliche Steigerung der Schülerzahlen erreicht werden, und zwar um
14,2 Prozent. Damit ist sichergestellt, dass Eltern für ihre Kinder
eine Schule wählen können, die den persönlichen Stärken und Schwächen
ihrer Kinder entspricht", schloss der ÖVP-Bildungssprecher.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS0159    2003-05-19/13:32

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