Kogler: Für weniger Kampfflieger mehr zahlen - Kostenexplosion bei Eurofightern jetzt amtlich

Übergangslösung u. Betriebskosten im Dunkel, Gegengeschäfte Lug und Trug

OTS (Wien) - "Für weniger Kampfflieger zahlen wir mehr. Die Kostenexplosion ist jetzt amtlich ", stellt heute der Vorsitzende des parlamentarischen Rechungshofausschusses und Budgetsprecher der Grünen, Werner Kogler, fest, und weiter: "Der Missbrauch der Hochwasseropfer vom letzten Sommer wird damit evident, denn sie mussten als Begründung für die Reduktion auf 18 Stück herhalten."

Kogler kritisiert heftig, die Kostenexplosion von 18 Stück Eurofighter auf 1,969 Mrd. Euro. In der Ausschreibung, die bindend ist für die Beschaffung, waren 24 Stück Kampfflugzeuge zu einem Maximalpreis von 1,82 Mrd. Euro vorgeschrieben. "Die Ausschreibung ist für die Regierung keinen Pfifferling wert. Neben dem Finanzdesaster, liefert die Regierung auch noch einen vergaberechtlichen Skandal", so Kogler.

Ebenso war in der Ausschreibung eine verpflichtende Übergangslösung festgeschrieben. "BM Platter bricht auch diese Vorgabe. Die Kosten werden - wie üblich - verschwiegen. Von den Betriebskosten ist ebenfalls nichts bekannt. Das ist ein Skandal der Extraklasse", so Kogler.

"Und so lange die Gegengeschäfte nicht konkret am Tisch liegen, so lange bleiben sie Lug und Trug", schließt Kogler.

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