• 16.05.2003, 13:25:52
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LR Josef Ackerl stimmt den von LR Aichinger geplanten Neuerungen beim OÖ. Kinderbetreuungsgesetz nicht zu!

Linz (OTS) - "Das Oö. Kinderbetreuungsgesetz ist ein gemeinsames
Projekt von mir und Landesrat Aichinger. Umso mehr wundert es mich,
dass Landesrat Aichinger seine Forderungen für dieses Gesetz bereits
als fix geplant und vereinbart verkauft. Mischgruppen im Kindergarten
müssen auch in Zukunft für unter 2 Jährige offen stehen" teilt
Landesrat Josef Ackerl mit.

Als Jugendwohlfahrtsreferent ist Landesrat Josef Ackerl für einen
großen Teil der Kinderbetreuung in Oberösterreich zuständig. Vor
allem die Betreuung von unter 3-Jährigen in Krabbelstuben und bei
Tagesmüttern gehören in diesen Aufgabenbereich. Aber auch sogenannte
altersgemischte Gruppen, in denen unter 3- Jährige gemeinsam mit über
3- Jährigen betreut werden. Um in Zukunft, vor allem auch im
ländlichen Raum, eine Betreuung für unter 3-Jährige anbieten zu
können, wurde das Pilotprojekt "altersgemischte Gruppen im
Kindergarten" gemeinsam ins Leben gerufen. Durch diese Projekte ist
es möglich auch in Gemeinden, in denen der Bedarf für eine eigene
Krabbelstube nicht gegeben ist eine institutionelle Betreuung für
unter 3-Jährige anzubieten. "Dass Landesrat Aichinger nun plant, dass
diese Projekte nur mehr für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr
möglich sein sollen, ist ein Abgehen von der ursprünglich gemeinsam
vereinbarten Linie. Ich bleibe auf dem Standpunkt, dass diese
Projekte wie bisher auch für Kinder unter 2 Jahren zugänglich sein
müssen und vor allem, dass in diesen Gruppen die bisher vereinbarte
kleinere Kinderanzahl von maximal 15 Kindern bei 2 BetreuerInnen
gewährleistet sein muss" formuliert Landesrat Josef Ackerl seine
Standpunkte. "Es kann nicht sein, dass gerade im ländlichen Raum, wo
die Betreuung der unter 3-Jährigen am schlechtesten ausgebaut ist,
der ursprüngliche Zweck des Projekts - nämlich eine Betreuung auch
für unter 2-Jährige - nun von der ÖVP einfach über Bord geworfen
wird" legt Landesrat Josef Ackerl seine Position für den kommenden
Unterausschuss zum OÖ. Kinderbetreuungsgesetz am 22.5.03 fest.
Weiters fordert Landesrat Josef Ackerl den seit langem versprochenen
höheren Landeszuschuss zu Kindergärten und Horten, um die prekäre
Finanzsituation der oberösterreichischen Gemeinden zu verbessern.

OTS0186    2003-05-16/13:25

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS4

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