Eder: Verdoppelung der Pkw-Maut wäre ein Skandal

Weiteres Schröpfen der Autofahrer für SPÖ undenkbar

Wien (SK) Für SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder ist es "völlig inakzeptabel", dass nun die Autofahrer weiter geschröpft werden sollen, "nur weil die ÖVP das von der SPÖ geforderte Lkw-Road-Pricing aus Gründen durchsichtiger Klientelpolitik jahrelang verschleppt hat". Eder bezieht sich in seiner Kritik auf die Ankündigung der Asfinag in der heutigen "Presse", die Einnahmen aus der Pkw-Maut, die viel zu billig sei, verdoppeln zu wollen. ****

Eder sieht sich in seiner jahrelangen Forderung nach Einführung der Lkw-Maut bereits im Jahr 1997 bestätigt. Weil die Umsetzung des damals bereits beschlossenen Gesetzes aber von der ÖVP-Frächterlobby bis heute verhindert worden sei, seien rund zwei Milliarden Euro für den notwendigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verloren gegangen. "Dass für die verfehlte ÖVP-Politik nun die Autofahrer zur Kasse gebeten werden sollen, ist undenkbar", sagte der SPÖ-Verkehrssprecher am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Schließlich, fügte Eder hinzu, seien die eigentlichen Verursacher von Schäden auf den Autobahnen die schweren Lkw und nicht die Pkw.

Zur nunmehrigen Ankündigung von Verkehrsstaatssekretär Kukacka, dass die Lkw-Maut 2004 mit 22 Cent pro Kilometer kommen sollen, bekräftigte Eder abschließend: "Die Lkw-Maut kommt nicht nur um Jahre zu spät, sie ist auch viel zu niedrig angesetzt." (Schluss) se

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