• 16.05.2003, 11:51:26
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Für Ambrozy, Unterrieder und Würschl ist die Kärnten-Erklärung Haiders eine Themenverfehlung

Ein Haider-Versuch die Kärntner Versäumnisse zu vertuschen

Klagenfurt (SP-KTN) - Als späte Erkenntnis, die von den
Versäumnissen des Landeshauptmannes und der Freiheitlichen
Regierungsmitgliedern ablenken sollen, werteten die Kärntner
SozialdemokratInnen die Kärnten-Erklärung Haiders. "Der Worte sind
genug gefallen, von positiven Veränderungen unter Landeshauptmann
Haider ist wenig festzustellen", stellte der Vorsitzende der Kärntner
Sozialdemokraten LHStv. Peter Ambrozy fest und warf Haider vor, seine
Politik ständig nur auf Showpolitik und permanente Wahlkämpfe zu
beschränken.

"Es mutet seltsam an, wenn gerade der Herr Landeshauptmann,
der mit seinen Parteifreunden immer wieder die Neidgenossenschaft
bemüht und es verurteilt hat, als die Menschen bei den
Gewerkschaftsprotestkundgebungen Schulter an Schulter gegen die
Grauslichkeiten der Regierung gekämpft haben, jetzt über Werte wie
Gemeinschaftssinn spricht. Noch seltsamer ist es aber wenn Jörg
Haider, der die Mitschuld an der Unfallrentenbesteuerung, der
einstigen Einführung der Ambulanzgebühr, die wieder abgeschafft
werden musste und dem Pensionsraub trägt, von Verlässlichkeit und
Vertrauen spricht", sagte SP-Klubobmann Adam Unterrieder in Reaktion
auf die Kärnten-Erklärung.

"Wir alle wissen aus den diversen Jubelbroschüren des
Landeshauptmannes Haider und seiner Parteikollegen, was er glaubt für
Kärnten positiv verändert zu haben. Die Statistiken sprechen eine
andere Sprache und die Bevölkerung hat immer weniger Geld in der
Tasche und das trotz Ausverkauf des Landes und ohne Lösung der
grundlegenden Probleme Kärntens", kritisierte Würschl scharf und
attackierte Haider, dass gerade er die Mitverantwortung für den
Verlust der Besinnung auf eine soziale Marktwirtschaft trage. Jeder,
der Fakten auf den Tisch lege, werde von der FPÖ als Miesmacher
Schlechtredner bezeichnet. Haider könne sich nicht aus der
Verantwortung stehlen, sondern müsse für seine Versäumnisse
geradestehen. "Unter dem Motto ‚die Geister die ich rief werde ich
nicht mehr los', wird Haider für die Unterstützung der Regierung
Schüssel 1 und Schüssel 2 ebenso geradestehen müssen wie für alles,
was er in Kärnten politisch verbockt hat", so der
SP-Landesgeschäftsführer. (Schluss)

OTS0125    2003-05-16/11:51

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