Für Ambrozy, Unterrieder und Würschl ist die Kärnten-Erklärung Haiders eine Themenverfehlung

Ein Haider-Versuch die Kärntner Versäumnisse zu vertuschen

Klagenfurt (SP-KTN) - Als späte Erkenntnis, die von den Versäumnissen des Landeshauptmannes und der Freiheitlichen Regierungsmitgliedern ablenken sollen, werteten die Kärntner SozialdemokratInnen die Kärnten-Erklärung Haiders. "Der Worte sind genug gefallen, von positiven Veränderungen unter Landeshauptmann Haider ist wenig festzustellen", stellte der Vorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten LHStv. Peter Ambrozy fest und warf Haider vor, seine Politik ständig nur auf Showpolitik und permanente Wahlkämpfe zu beschränken.

"Es mutet seltsam an, wenn gerade der Herr Landeshauptmann, der mit seinen Parteifreunden immer wieder die Neidgenossenschaft bemüht und es verurteilt hat, als die Menschen bei den Gewerkschaftsprotestkundgebungen Schulter an Schulter gegen die Grauslichkeiten der Regierung gekämpft haben, jetzt über Werte wie Gemeinschaftssinn spricht. Noch seltsamer ist es aber wenn Jörg Haider, der die Mitschuld an der Unfallrentenbesteuerung, der einstigen Einführung der Ambulanzgebühr, die wieder abgeschafft werden musste und dem Pensionsraub trägt, von Verlässlichkeit und Vertrauen spricht", sagte SP-Klubobmann Adam Unterrieder in Reaktion auf die Kärnten-Erklärung.

"Wir alle wissen aus den diversen Jubelbroschüren des Landeshauptmannes Haider und seiner Parteikollegen, was er glaubt für Kärnten positiv verändert zu haben. Die Statistiken sprechen eine andere Sprache und die Bevölkerung hat immer weniger Geld in der Tasche und das trotz Ausverkauf des Landes und ohne Lösung der grundlegenden Probleme Kärntens", kritisierte Würschl scharf und attackierte Haider, dass gerade er die Mitverantwortung für den Verlust der Besinnung auf eine soziale Marktwirtschaft trage. Jeder, der Fakten auf den Tisch lege, werde von der FPÖ als Miesmacher Schlechtredner bezeichnet. Haider könne sich nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern müsse für seine Versäumnisse geradestehen. "Unter dem Motto ‚die Geister die ich rief werde ich nicht mehr los', wird Haider für die Unterstützung der Regierung Schüssel 1 und Schüssel 2 ebenso geradestehen müssen wie für alles, was er in Kärnten politisch verbockt hat", so der SP-Landesgeschäftsführer. (Schluss)

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