- 16.05.2003, 09:05:20
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Lembacher: Nationalpark Thayatal ist Impuls für Tourismus in Grenzregion
Fertigstellung der Besucherzentrums in wenigen Wochen
St. Pölten (NÖI) - Der 1330 Hektar große Nationalpark Thayatal,
der im Jahr 2000 eröffnet wurde, hat sich in den vergangenen Jahren
zu einem Identifikationspunkt der Menschen in der Region entwickelt.
Mit seiner Weiterentwicklung sind große Chancen im Tourismus
verbunden, der durch seine Lage an der Grenze und die enge
Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Nationalpark Podyji eine Stärkung
der Region diesseits und jenseits der Grenze bedeutet. Mit der
Errichtung der Nationalparkzentrums in Hardegg, die zu Pfingsten nach
rund 1 Jahr abgeschlossen werden kann, ist ein weiterer Schritt zur
professionellen Verwertung dieses Naturdenkmals getan, stellte LAbg.
Marianne Lembacher im Zuge der Beratungen über den Bericht des NÖ
Landesrechnungshofes zur Nationalpark Thayatal GesmbH fest.****
Insgesamt werden in das Nationalparkzentrum 3,25 Millionen Euro
investiert, von denen 1,4 Millionen Euro aus EU-Mitteln kommen.
Zusätzlich sind auch das Land NÖ, der Bund, die Nationalpark Thayatal
GesmbH und die Gemeinde Hardegg an der Errichtung beteiligt. Es wird
ein gemeinsames Zentrum für Österreich und Tschechien sein, das das
Zusammenwachsen der Region weiter fördert. Eine
"Internationalparkregion", die nun entstehen wird, soll neben dem
Nationalpark auch die Sehenswürdigkeiten in der Region bewerben, um
den Fremdenverkehr weiter zu stärken, so Lembacher.
Die in rund einem Jahr bevorstehende Erweiterung ist gerade für
den Grenzraum eine Chance, die Vorteile durch den größeren Markt
entsprechend zu nutzen. Mit den laufenden Vorbereitungen und den
weiteren Investitionen im Rahmen des von Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll initiierten Fitnessprogrammes für Niederösterreich können wir
die Chancen auch bestmöglich nutzen, betont Lembacher.
OTS0018 2003-05-16/09:05
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