Pensionsreform muss am 1.1.2004 in Kraft treten!

Krenn: "Abfederungen für Unternehmer nicht unter den Tisch fallen lassen!"

Wien (RFW) Der WKÖ Vizepräsident und stellvertretende Obmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) Matthias Krenn betonte heute noch einmal, dass an der Notwendigkeit einer raschen Reform kein Weg vorbeiführt. Dabei gab er unmißverständlich zu verstehen, dass ein Festhalten am Termin 1.1.2004 für das Inkrafttreten des Gesetzes wichtiger ist, als das sinnlose Festklammern am Beschlussdatum 4.6.2003. Dies vor allem dann, wenn für die Einbindung aller Interessensgruppierungen und für die Sicherung des nationalen Konsenses noch zusätzlich über diesen 4. Juni hinaus Zeit benötigt wird.

Bei den nachträglich eingebrachten Verbesserungsvorschlägen und Abfederungsmaßnahmen müssen, nach Meinung des Vizepräsidenten, speziell auch noch die Unternehmer des Landes berücksichtigt werden: "Eine große Anzahl kleiner Unternehmer arbeiten bis zu 15 Stunden pro Tag, und das sieben Tage in der Woche. Ihre Erträge belassen sie zum Großteil im Unternehmen oder investieren wieder in die Firma. Deshalb ist auch die Bemessungsgrundlage für die Pension meist sehr niedrig und der Selbständige erhält nach einem arbeitsreichen Leben eine Pension am Existenzminimum!" Hier bedarf es, so Matthias Krenn, einer Absicherung bei Härtefällen: "Die Kleinst- und Mittelbetriebe, welche einen großen Teil der wertvollen Arbeitsplätze in Österreich gesichert haben, dürfen einem Verhandlungszeitdruck nicht zum Opfer fallen."

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