SCHEUCH: Budget: "In Summe wurde für die Bauern viel erreicht"

"Wir müssen unseren Landwirten neue Strategien und Wege in die Zukunft bieten"

Wien, 2003-05-15 (fpd) - Am Rande des heutigen Budgetunterausschusses für Land- und Forstwirtschaft nahm der freiheitliche Agrarsprecher Abg. Dipl.-Ing. Uwe Scheuch zum vorgelegten Agrarbudget Stellung. "In Summe wurde für die heimischen Bauern viel erreicht. Durch den Budgetentwurf können verschiedene Maßnahmen im Bereich der Landwirtschaft auch finanziell abgesichert werden", so Scheuch. ****

Allerdings fehlten viele wichtige Ansätze im Bereich der Innovation. "Wir müssen unseren Landwirten auch neue Strategien und Wege in die Zukunft bieten. Geld allein macht nicht glücklich", so Scheuch in Richtung Regierungspartner. Zwar sei man sich einig, daß die Förderungen für die Bauern mittlerweile die wichtigste Einnahmensquelle darstellten, für die Zukunft werde das aber zu wenig sein. Nur mit massiven Investitionen in Richtung erneuerbare Energie, in die optimierte Ausnutzung der Forstwirtschaft und in eine gute, fundierte Ausbildung werde man es schaffen, auch künftig einen gesunden Bauernstand zu erhalten.

Kritik übte Scheuch auch in Richtung Finanzminister. "Die Besteuerung der Agrargemeinschaften ist immer noch nicht vom Tisch. Hier werden unsere Bauern gerade in den benachteiligten Gebieten massiv bestraft", kritisierte Scheuch. Er forderte den Finanzminister auf, diese ungerechte Verordnung endlich auf zu heben.

Weiters kritisiert wurde von Scheuch der deutliche Anstieg von Personalkosten im Landwirtschaftsministerium und die unzureichenden Mittelkürzungen bei der AMA. "Bauerngeld soll auch den Bauern zu Gute kommen", so Scheuch abschließend. (Schluß)

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