WIFI: Bildungsinitiativen über die Grenzen hinweg

Nach der Etablierung der ersten WIFI-Auslandstochter in Ungarn Anfang des Jahres, steht jetzt eine engere Kooperation mit Belgrad an

Wien (PWK297) - Der erfolgreiche Start der Auslandskooperationen
des Wirtschaftsförderungsinstituts WIFI in Ungarn zu Beginn dieses Jahres weckt auch das Interesse an einer engen Zusammenarbeit in anderen Ländern. Aus diesem Grund besuchte der Präsident der jugoslawischen Kammer für Wirtschaft und Industrie, Slobodan Korac, zusammen mit einer hochkarätigen Delegation heute die WKÖ und führte erste Gespräche mit dem WIFI-Leiter Michael Landertshammer für einen Ausbau der Zusammenarbeit. Das WIFI unterstützt bereits seit einem Jahr, seit der Gründung des Education Center der jugoslawischen Wirtschaftskammer YCCI, die Aus- und Weiterbildung jugoslawischer Manager. Landertshammer betonte, dass das WIFI an einer weiterführenden Kooperation starkes Interesse zeige: "Wir können als ersten Schritt das Know How für den Aufbau eines ähnlichen Systems wie hier in Österreich bieten und wollen unserer Partner in Belgrad auf ihrem Weg zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung unterstützen." Für Präsident Korac ist die Kooperation mit dem WIFI von besonderer Bedeutung: "Unser Ziel ist die Integration in Europa und dabei wollen wir gerne auf die Erfahrungen und Erfolge der WKÖ und des WIFI zurückgreifen. Wir haben die verschiedenen Aus- und Weiterbildungssystem in Europa verglichen und sind zu dem Schluss gekommen, dass der österreichische Weg eindeutig zu den Besten gehört und für uns Vorbildcharakter hat." Das Interesse an einer guten Weiterbildung sei in Serbien immens. Angefangen von den großen Unternehmen wie Post und Telekom bis zu den KMU. Korac: "Hinzu kommt, dass das WIFI schon jetzt einen ausgezeichneten Ruf in Serbien hat, der von den serbischen Bürgern in Österreich in ihrer Heimat laufend bestätigt wird."

In Ungarn wurde Anfang des Jahres die erste WIFI-Auslandstochter etabliert. Im ersten Jahr seines Bestehens sollen 200 Veranstaltungen für etwa 2.500 Teilnehmer ausgerichtet werden. Eine besonders starke Nachfrage wird vor allem für Rechts- und Managementkurse erwartet. Die Anfangsinvestition in das ungarische WIFI beträgt rund 1,4 Millionen Euro. 90 Prozent des Stammkapitals hält das WIFI International (WKÖ und mehrere Landeskammern), die restlichen zehn Prozent bringt ein ungarische Partner aus der IT-Dienstleistungsbranche ein. Begonnen wurde mit fünf Mitarbeitern und 40 Trainern. Schwarze Zahlen sollen erstmals in vier Jahren geschrieben werden. Neben für alle offenen Veranstaltungen wird man von Anfang an auch firmeninterne Trainings und E-Learning anbieten. (BS)

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