Tourismuskonferenz mit Laska, Rieder und Mailath-Pokorny

Jour Fixe mit Projektvorstellung

Wien (OTS) - Zum Projekt "Prater neu", zu sportlichen und Unterhaltungs-Großevents informierte Vizebürgermeisterin Grete Laska rund 150 Wiener Touristiker beim Jour Fixe des Wien-Tourismus, und Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny verriet erste Details zum Mozart-Jahr 2006 sowie zur Neuordnung von Wiens Musiktheater-Landschaft. Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder avisierte für Herbst eine Tourismuskonferenz.

Im ersten Teil der im "project space" der Kunsthalle Wien am Karlsplatz abgehaltenen Veranstaltung kündigte der Präsident des Wien-Tourismus Vbgm. Dr. Sepp Rieder eine Tourismuskonferenz an, die am 20. Oktober ganztägig (9 - 18 Uhr) im Rathaus stattfinden wird. Dabei werden nicht nur renommierte Vertreter ausgewählter Metropolen "best practice"-Beispiele für innovative touristische Produktgestaltung referieren, sondern es wird auch das Positionspapier zu Wien 2010 vorgestellt, samt Details zu seinen wichtigsten Punkten. - Das von der Wiener Hotellerie initiierte Projekt Wien 2010 hat das Ziel, Wiens jährliches Nächtigungsvolumen an 10 Millionen heranzubringen. Der Wien-Tourismus hat das Projekt aufgegriffen und die Wiener Stadtverwaltung unterstützt es.****

Zwei Vertreter der Wiener Stadtregierung gaben beim Jour Fixe Auskunft über dafür höchst relevante Projekte ihrer Ressorts: So wies Grete Laska, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Sport und Jugend, besonders auf das Potential des Praters hin, wo neue bzw. zusätzliche Publikumsmagneten angesiedelt werden sollen. Noch bis Ende des Jahres wird dazu ein Masterplan vorliegen. An sportlichen Großevents führte die Stadträtin neben dem schon traditionellen City Marathon die Schwimm-EM 2004 an, die in vier Tagen ca. 12.000 Gäste nach Wien bringen wird, weiters die von 30.4. bis 15.5. 2005 in Wien und Innsbruck stattfindende Eishockey-WM 2005, bei der in Wien mit über 140.000 Besucher/inne/n zu rechnen ist, sowie die Fußball-EM 2008 als größten Publikumsbringer. Bestehende und touristisch sehr erfolgreiche Großevents jenseits des Sports wie etwa das Musikfilm-Festival auf dem Rathausplatz, der Silvesterpfad und der Eistraum vor dem Rathaus werden übrigens das Mozart-Jahr 2006 entsprechend würdigen.

Mozart und mehr

Nähere Details zum Mozart-Jahr gab Kulturstadtrat Dr. Mailath-Pokorny bekannt: Eine seiner Säulen dieses Festjahres wird das Theater an der Wien sein, wo das Werk des Meisters in seiner klassischen Form erlebbar sein wird, während Peter Sellars einen innovativen Beitrag mit neuen Projekten im Geiste Mozarts leisten wird, der von Kompositionsaufträgen über einen Architekturwettbewerb bis zum Film reicht. Als innerstädtisches Highlight soll das Figaro-Haus fungieren.

Für Wiens Musiktheater-Landschaft kann sich Mailath-Pokorny eine Neuordnung vorstellen: So könnte sich das Theater an der Wien ab 2006 der "kleinen Form der Oper" (Mozart, Haydn, Gluck, Monteverdi etc.) widmen, klassisches Musiktheater auf hohem Niveau und den Wiener Symphonikern eine "Heimat" bieten. Das Raimundtheater als erfolgreiches Musical-Haus sollte unter Einbeziehung umliegender Lokale und Geschäfte besser im Stadtraum positioniert und als "Family & Fantasy-Musical-Theater im Raimundviertel" platziert werden. Aus dem Ronacher könnte durch Umbauarbeiten im Bühnen- und Zuschauerraum ein "neues Stadttheater mit Quality-Entertainment" werden.

Weiters stellte der Stadtrat Maßnahmen zum Karlsplatz in Aussicht, die diesen als "Kunstplatz Karlsplatz" etablieren und den Zusammenhang der sechs rund um ihn liegenden Kulturinstitutionen besser erlebbar machen sollen: project space der Kunsthalle Wien, Historisches Museum, Musikverein, Künstlerhaus, Künstlerhauskino, dietheater im Künstlerhaus und Secession. Auch an einer "virtuellen Museumsmeile" wird gearbeitet; sie ist ein künstlerisch gestaltetes Leitsystem das folgende Institutionen umfasst: MuseumsQuartier, Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum, Hofburg mit Schatzkammer, Kaisergemächern, Silberkammer und Spanischer Hofreitschule, Albertina, Karlsplatz, Generali Foundation und MAK. (Schluss) wtv

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