• 13.05.2003, 11:41:13
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ARBÖ: Ölpreissenkungen sind an die Autofahrer weiterzugeben

ARBÖ-Generalsekretär Dr. Hellar drängt auf Verbilligungen der Treibstoffe

Wien (OTS) - "Die vor einer Woche erfolgte Verbilligung der
Höchstpreise in Österreich kam viel zu spät und ist viel zu niedrig
ausgefallen", kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar ."Auf
Grund der international fallenden Tendenz bei den Rohölpreisen und am
Rotterdamer Produktenmarkt müssen die heimischen Treibstoffpreise
schleunigst herunter. Hinzu kommt die Stärke des Euro gegenüber dem
Dollar, der die in Dollar abgewickelten Öleinkäufe erheblich
verbilligt."

Und hier die Entwicklung der internationalen Märkte in den letzten
18 Tage in Zahlen: Zwischen 22. April und 9. Mai 2003 sind die
Opec-Rohöhlpreise um 6 Prozent gesunken (von 25,52 auf 24,01 Dollar).
Gleichzeitig sanken die Produktenpreise in
Antwerpern/Rotterdam/Amsterdam für Benzin um 16 Prozent (von 302,5
auf 256 Dollar). Für Diesel sanken die Produktenpreise am Spotmarkt
in Antwerpen/Rotterdam/Amsterdam um 12 Prozent (von261,25 auf 231,50
Dollar). Der Euro stieg gegenüber dem Dollar um 5 Prozent, von 1,09
auf 1,1466, was den Einkauf dollarfakturierter Ware wie Öl erheblich
verbilligt.

Die Verbilligung der Treibstoffpreise an den heimischen Zapfsäulen
ist dagegen sehr mager ausgefallen, rechnet Dr.Rudolf Hellar vor: Der
Preis für Eurosuper 95 sank um 1 Prozent (von durchschnittlich 0,863
auf 0,855 Euro). Diesel verbilligte sich um 3,3 Prozent (von
durchschnittlich 0,735 auf 0,713 Euro).

Dazu der ARBÖ-Generalsekretär: "Die internationalen Preissenkungen
sind nicht annähernd an die Autofahrer in Österreich weitergegeben
worden. Nun ist es Zeit, zu handeln!"

OTS0103    2003-05-13/11:41

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