Stundenkürzungen im Turnunterricht kommen doch

Eine weitere Ohrfeige für den Sport

Wien (OTS) - Anfang April verkünden Bildungsministerin Gehrer und Sport-Staatssekretär Schweitzer unisono, dass Bewegung und Sport von den geplanten Kürzungen der Stundentafeln verschont bleiben sollen. Sie erhalten Lob von allen Seiten - leider viel zu voreilig, wie sich jetzt herausstellt.

Die Bildungsministerin hat in die aktuelle Fassung der "Wochenstundenentlastungs- und Rechtsbereinigungsverordnung 2003" still und heimlich eine Reduktion des Schulsports verpackt. Die Wochenstunden für Leibesübungen werden in der AHS-Unterstufe von 15 auf 14 reduziert, in der Oberstufe von 10 auf nur noch 9. Von Staatssekretär Schweitzer ist dazu nur beredtes Schweigen zu vernehmen.

ASVÖ-Präsident Dr. Wainig ist erschüttert über die unsportliche Vorgangsweise der beiden Regierungsmitglieder. "Die Bewegungserziehung unserer Jugend mit all ihren positiven Aspekten ist für sie offenbar kein ernst zu nehmendes Thema. Auch die durch zahlreiche Untersuchungen untermauerten Einsparungen im Gesundheitsbereich durch die präventiven Wirkungen von Sport und Bewegung scheinen sie nicht zu interessieren.

Eine Politik, die sich in Zeiten des allgegenwärtigen Sparstifts nicht nachvollziehen lässt.

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