Dirnberger fordert Rücktritt von Fasslabend

ÖAAB-Bundesobmann hat sich gegen Arbeitnehmer und für das Diktat der Parteispitze entschieden

Wien (OTS) - "Das hat jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht! Vom Bundespräsidenten abwärts fordern alle besonnenen und vernünftigen politischen Kräfte des Landes den Beschluss der Pensionsreform im Herbst - heute wurde auch der Widerstand der Salzburger Landesregierung bekannt. Im Gegensatz dazu stellt sich ÖAAB-Obmann Werner Fasslabend weiter hinter den überhasteten Zeitplan der Bundesregierung zur Pensionsverschlechterung und weist sogar den Vorschlag des Bundespräsidenten in Verkennung der Realitäten zurück. Ihm sind die existenziellen Belastungen der ArbeitnehmerInnen offenbar gleichgültig. Damit hat er sich endgültig als Vertreter der Arbeitnehmer disqualifiziert und sollte seine ÖAAB-Funktion zurück legen", fordert AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) Konsequenzen aus dem - nicht erst jetzt zu Tage getretenen - unerträglichem Verhalten des selbst schon stattlich pensionierten Bundesobmannes.

Jeder der heute noch, so wie Fasslabend und die restliche Führungsspitze des ÖAAB, davon spricht, dass es "Abfederungen" gegeben habe und dass die "Giftzähne" gezogen worden seien, spricht die Unwahrheit. Das belegt die Stellungnahme der Salzburger Landesregierung, die davon spricht, dass es nur "geringfügige Änderungen" und dass "den geäußerten Bedenken .... in keiner Weise Rechnung getragen wurde". Das beweist den "Umfaller" des ÖAAB-Bundesobmannes, der noch vor wenigen Wochen von einem "inakzeptablen Regierungsentwurf" gesprochen und "grundlegende Korrekturen" gefordert hat. Die Stellungnahme der Salzburger Landesregierung belegt, wie lächerlich jene Aussagen, auch die des ÖAAB-Bundesobmannes sind, die von "Abfederungen, etc" sprechen, die angeblich vorgenommen worden wären. Dirnberger: "Das ist nichts als heiße Luft, mit der die Spitze des ÖAAB dem Diktat der Partei- und Klubführung gehorcht und nicht dem Willen der Bevölkerung Rechnung trägt, den nunmehr sogar der Bundespräsident klar artikuliert hat".

Dirnberger abschließend: "Gehen wir, so wie es der Bundespräsident gefordert hat, den Weg zurück zur Konsensdemokratie, gewinnen wir wieder die Oberhand über jene, die seit einigen Jahren den sozialen Frieden gefährden und die soziale Sicherheit der ArbeitnehmerInnen in Frage stellen. Für sie gilt nun: Wer den Wind sät, wird den Sturm ernten."

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