• 09.05.2003, 10:26:53
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ORF-"Millionenshow": Zum dritten Mal ist die Million Euro geknackt!

41-jährige Grazerin zweite Euro-Millionärin bei Armin Assinger

Wien (OTS) - Als frisch gebackene Euro-Millionärin in den Sommer!
Spannend bis zur letzten Sekunde machte es am Freitag, dem 9. Mai
2003, die 41-jährige Grazerin Sigrid Weiß-Lutz und knackte, begleitet
von Sprühregen und tosendem Applaus, in der 198. Folge der
ORF-"Millionenshow" als zweite Frau bei Armin Assinger die Million
Euro. Die AHS-Lehrerin beantwortete, wie schon ihre Vorgängerin
Christiane de Piero, alle 15 Fragen korrekt und verließ als frisch
gebackene Millionärin das Fernsehstudio in Köln. Die verheiratete
Mutter von zwei Söhnen - sie war bereits als Telefonjoker bei der
"Pärchen-Millionenshow" dabei - zu ihrem Gewinn: "Einstweilen fühle
ich mich noch so wie immer. Ich versuche auch ganz so zu bleiben, wie
ich bin - auch für meine Umgebung - und mich nicht aus der Bahn
werfen zu lassen. Wenn es mir dann plötzlich doch wieder in den Sinn
kommt, ist es schon eine ganz ungewohnte Vorstellung - ich eine
Millionärin!" Für Armin Assinger ist es eine tolle Sache, dass wieder
eine Frau die Million Euro geknackt hat: "Noch dazu nach der ersten
Gewinnerin, einer gebürtigen Kärntnerin, nun eine Steirerin, wo doch
auch ein Teil meiner Wurzeln in der Steiermark liegt. Frau Weiß-Lutz
hat einen großartigen Lauf hingelegt - hochkonzentriert, aber mit der
nötigen Lockerheit bis zum großen Gewinn. Ich gratuliere ihr sehr
herzlich!"

Die frisch gebackene Euro-Millionärin

Sigrid Weiß-Lutz ist 41 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei
Söhnen (acht und zweieinhalb Jahre), unterrichtet als AHS-Lehrerin
Deutsch und Englisch und lebt in Graz. "Es denkt sich wohl jeder
Kandidat im Vorhinein, dass es toll wäre, die Millionenfrage richtig
zu beantworten. Wenn es aber, wie bei mir jetzt, wirklich so weit
ist, dann ist es schon schwer vorstellbar, dass man mit einem Mal so
viel Geld zur Verfügung hat", meint die Neomillionärin. "Ich bin", so
Sigrid Weiß-Lutz, "kulturinteressiert und leidenschaftliche
Zeitungsleserin und Kinobesucherin. Auch in der Welt bin ich schon
viel herumgekommen, da ich auch abenteuerlustig bin, und sogar bei
Bergbauern habe ich schon einmal gearbeitet." Mit der gewonnenen
Million Euro hat die AHS-Lehrerin bereits einige Pläne: Sie möchte
ihre Klasse zu einem Ausflug nach Euro-Disney-Land einladen, einen
tollen Urlaub mit ihrer Familie machen, Geld für brasilianische
Kinder spenden, ein neues Auto kaufen und oft in ihre Lieblingsstadt
London fliegen. Quizerfahrung hat die 41-jährige Grazerin unter
anderem schon vor 21 Jahren beim "Quiz in Rot-Weiß-Rot" sammeln
können. "Das war damals auch aufregend. Aber bei der 'Millionenshow'
am heißen Stuhl zu sitzen, das hat schon ganz was Besonderes. Bevor
ich nach Köln gereist bin, hat mir mein Mann zwar noch geraten, die
Million nicht zu gewinnen, da sich dadurch das Leben zu sehr
verändern könnte. Jetzt werden wir halt versuchen, vernünftig damit
umzugehen!", lacht die frisch gebackene Euro-Millionärin.

Mit Glück und Verstand zur Million Euro

Bei Armin Assinger legte Sigrid Weiß-Lutz am 9. Mai einen
sensationellen Lauf hin. Nach einer kleinen Unsicherheit bei Frage
fünf - "Aus welchem Land stammt Rugby?", die sie aber ohne einen
Joker beantworten kann, setzt sie bei Frage sieben "Wessen Symbole
waren Schlange und Stab, die heutigen Zeichen des Ärztestandes?" -
leicht verunsichert durch die Antwortmöglichkeit "Hippokrates" - auf
den 50:50-Joker und wählt zwischen B: "Äskulap" und D: "Epikur" die
richtige Antwort B. Unbeirrbar beantwortet die AHS-Lehrerin in der
Folge eine Frage nach der anderen. Mit noch zwei Jokern in der
Tasche, dem Publikums- und Telefonjoker, geht es direkt zur alles
entscheidenden Millionenfrage "Der Österreicher Fritz Pregl erhielt
1923 den Nobelpreis für?" A: "Physik", B: "Medizin", C: "Literatur"
oder D: "Chemie". Sigrid Weiß-Lutz schwankt zwischen Physik und
Chemie und ruft den Historiker Dr. Peter Stachel an. Er rät zu
Antwort D. Dann kommt auch noch der dritte Joker, die Frage ans
Publikum, ins Spiel, das sich dieser Antwortmöglichkeit anschließt.
Die Grazerin vertraut ihrem Telefonjoker, entscheidet sich für
Antwort D und gewinnt die Million.

OTS0061    2003-05-09/10:26

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