ORF-"Millionenshow": Zum dritten Mal ist die Million Euro geknackt!

41-jährige Grazerin zweite Euro-Millionärin bei Armin Assinger

Wien (OTS) - Als frisch gebackene Euro-Millionärin in den Sommer! Spannend bis zur letzten Sekunde machte es am Freitag, dem 9. Mai 2003, die 41-jährige Grazerin Sigrid Weiß-Lutz und knackte, begleitet von Sprühregen und tosendem Applaus, in der 198. Folge der ORF-"Millionenshow" als zweite Frau bei Armin Assinger die Million Euro. Die AHS-Lehrerin beantwortete, wie schon ihre Vorgängerin Christiane de Piero, alle 15 Fragen korrekt und verließ als frisch gebackene Millionärin das Fernsehstudio in Köln. Die verheiratete Mutter von zwei Söhnen - sie war bereits als Telefonjoker bei der "Pärchen-Millionenshow" dabei - zu ihrem Gewinn: "Einstweilen fühle ich mich noch so wie immer. Ich versuche auch ganz so zu bleiben, wie ich bin - auch für meine Umgebung - und mich nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Wenn es mir dann plötzlich doch wieder in den Sinn kommt, ist es schon eine ganz ungewohnte Vorstellung - ich eine Millionärin!" Für Armin Assinger ist es eine tolle Sache, dass wieder eine Frau die Million Euro geknackt hat: "Noch dazu nach der ersten Gewinnerin, einer gebürtigen Kärntnerin, nun eine Steirerin, wo doch auch ein Teil meiner Wurzeln in der Steiermark liegt. Frau Weiß-Lutz hat einen großartigen Lauf hingelegt - hochkonzentriert, aber mit der nötigen Lockerheit bis zum großen Gewinn. Ich gratuliere ihr sehr herzlich!"

Die frisch gebackene Euro-Millionärin

Sigrid Weiß-Lutz ist 41 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei Söhnen (acht und zweieinhalb Jahre), unterrichtet als AHS-Lehrerin Deutsch und Englisch und lebt in Graz. "Es denkt sich wohl jeder Kandidat im Vorhinein, dass es toll wäre, die Millionenfrage richtig zu beantworten. Wenn es aber, wie bei mir jetzt, wirklich so weit ist, dann ist es schon schwer vorstellbar, dass man mit einem Mal so viel Geld zur Verfügung hat", meint die Neomillionärin. "Ich bin", so Sigrid Weiß-Lutz, "kulturinteressiert und leidenschaftliche Zeitungsleserin und Kinobesucherin. Auch in der Welt bin ich schon viel herumgekommen, da ich auch abenteuerlustig bin, und sogar bei Bergbauern habe ich schon einmal gearbeitet." Mit der gewonnenen Million Euro hat die AHS-Lehrerin bereits einige Pläne: Sie möchte ihre Klasse zu einem Ausflug nach Euro-Disney-Land einladen, einen tollen Urlaub mit ihrer Familie machen, Geld für brasilianische Kinder spenden, ein neues Auto kaufen und oft in ihre Lieblingsstadt London fliegen. Quizerfahrung hat die 41-jährige Grazerin unter anderem schon vor 21 Jahren beim "Quiz in Rot-Weiß-Rot" sammeln können. "Das war damals auch aufregend. Aber bei der 'Millionenshow' am heißen Stuhl zu sitzen, das hat schon ganz was Besonderes. Bevor ich nach Köln gereist bin, hat mir mein Mann zwar noch geraten, die Million nicht zu gewinnen, da sich dadurch das Leben zu sehr verändern könnte. Jetzt werden wir halt versuchen, vernünftig damit umzugehen!", lacht die frisch gebackene Euro-Millionärin.

Mit Glück und Verstand zur Million Euro

Bei Armin Assinger legte Sigrid Weiß-Lutz am 9. Mai einen sensationellen Lauf hin. Nach einer kleinen Unsicherheit bei Frage fünf - "Aus welchem Land stammt Rugby?", die sie aber ohne einen Joker beantworten kann, setzt sie bei Frage sieben "Wessen Symbole waren Schlange und Stab, die heutigen Zeichen des Ärztestandes?" -leicht verunsichert durch die Antwortmöglichkeit "Hippokrates" - auf den 50:50-Joker und wählt zwischen B: "Äskulap" und D: "Epikur" die richtige Antwort B. Unbeirrbar beantwortet die AHS-Lehrerin in der Folge eine Frage nach der anderen. Mit noch zwei Jokern in der Tasche, dem Publikums- und Telefonjoker, geht es direkt zur alles entscheidenden Millionenfrage "Der Österreicher Fritz Pregl erhielt 1923 den Nobelpreis für?" A: "Physik", B: "Medizin", C: "Literatur" oder D: "Chemie". Sigrid Weiß-Lutz schwankt zwischen Physik und Chemie und ruft den Historiker Dr. Peter Stachel an. Er rät zu Antwort D. Dann kommt auch noch der dritte Joker, die Frage ans Publikum, ins Spiel, das sich dieser Antwortmöglichkeit anschließt. Die Grazerin vertraut ihrem Telefonjoker, entscheidet sich für Antwort D und gewinnt die Million.

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