• 07.05.2003, 17:53:37
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  • OTS0271 OTW0271

LH Haider gegen Ausverkauf der Österreichischen Post AG

Länderkonferenz soll bei Bundesregierung Protest einlegen

Klagenfurt (LPD) - Gegen einem Ausverkauf österreichischer
Unternehmen an das Ausland sprach sich heute, Mittwoch, Kärntens
Landeshauptmann Jörg Haider aus. Konkret bezog er sich auf einen
möglichen Verkauf der Österreichischen Post AG an ein deutsches
Unternehmen. In diesem Zusammenhang ortete er die Gefährdung
tausender wichtiger heimischer Arbeitsplätze. Die
Landeshauptleute-Konferenz soll deshalb gegen diesen Deal Protest bei
der Bundesregierung einlegen.

In einem heute an die steirische Landeshauptfrau und derzeitige
Vorsitzende der Länderkonferenz, Waltraud Klasnic, gerichteten
Schreiben verurteilte Haider, dass ein solcher Verkauf offensichtlich
ohne Einbindung und Verhandlungen mit den Ländern "still und
heimlich" über die Bühne gebracht werden solle. Die Republik
Österreich müsse gerade an einem wirtschafts- und strukturpolitisch
bedeutenden Unternehmen wie der Post AG mehrheitlich beteiligt
bleiben, um die Interessen Österreichs auch künftig wahren zu können,
betonte der Landeshauptmann.

Heftige Kritik übte Haider außerdem in Bezug auf "zweifelhafte
Frühpensionierungen" im Bereich der Post AG. Die "Braut" sei so
zuerst geschmückt worden, um jetzt "umso attraktiver ins Ausland
verschachert zu werden", meinte der Landeshauptmann.
(Schluss)

OTS0271    2003-05-07/17:53

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