LH Haider gegen Ausverkauf der Österreichischen Post AG

Länderkonferenz soll bei Bundesregierung Protest einlegen

Klagenfurt (LPD) - Gegen einem Ausverkauf österreichischer Unternehmen an das Ausland sprach sich heute, Mittwoch, Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider aus. Konkret bezog er sich auf einen möglichen Verkauf der Österreichischen Post AG an ein deutsches Unternehmen. In diesem Zusammenhang ortete er die Gefährdung tausender wichtiger heimischer Arbeitsplätze. Die Landeshauptleute-Konferenz soll deshalb gegen diesen Deal Protest bei der Bundesregierung einlegen.

In einem heute an die steirische Landeshauptfrau und derzeitige Vorsitzende der Länderkonferenz, Waltraud Klasnic, gerichteten Schreiben verurteilte Haider, dass ein solcher Verkauf offensichtlich ohne Einbindung und Verhandlungen mit den Ländern "still und heimlich" über die Bühne gebracht werden solle. Die Republik Österreich müsse gerade an einem wirtschafts- und strukturpolitisch bedeutenden Unternehmen wie der Post AG mehrheitlich beteiligt bleiben, um die Interessen Österreichs auch künftig wahren zu können, betonte der Landeshauptmann.

Heftige Kritik übte Haider außerdem in Bezug auf "zweifelhafte Frühpensionierungen" im Bereich der Post AG. Die "Braut" sei so zuerst geschmückt worden, um jetzt "umso attraktiver ins Ausland verschachert zu werden", meinte der Landeshauptmann.
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