Allgemeinbildende Pflichtschulen in Wien: Großer Erfolg der Dienststellenversammlungen

Resolution gegen geplanten Kahlschlag im Pensionssystem

Wien (GÖD). Die heute durchgeführten Dienststellenversammlungen der Wiener allgemeinbildenden Pflichtschulen waren ein durchschlagender Erfolg. Gekennzeichnet von hoher Solidarität und der Zustimmung zu den Maßnahmen der Interessensvertretung artikulierten die Kolleginnen und Kollegen mittels nachstehender Resolution ihren Unmut zum geplanten Kahlschlag im Pensionssystem. Der Streikaufruf der Bundessektion Pflichtschullehrer für den 13. Mai findet ungeteilte Zustimmung. Die Wiener Pflichtschullehrer/innen werden auch in Zukunft gegen die geplanten Verschlechterungen auftreten.++++

Resolution

Die geplanten Änderungen durch das Budgetbegleitgesetz, die sogenannten "Pensionssicherungsmaßnahmen", bewirken starke Eingriffe in die Lebensplanung kurz vor der Pension stehender Kolleginnen und Kollegen, eine massive Benachteilung von teilzeitbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrern sowie nach wie vor keine Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten im Öffentlichen Dienst und eine Missachtung des Vertrauensschutzes.

Die Dienststellenversammlung des Inspektionsbezirks hat sich heute gegen diese einschneidenden und unausgewogenen Änderungen ausgesprochen und fordert eine Einbindung der Sozialpartner ohne Zeitdruck mit dem Ziel, sozial verträgliche Maßnahmen merkbar zu berücksichtigen.

ÖGB, 7. Mai 2003
Nr. 352

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Wolfgang Drexler
Vorsitzender im Zentralausschuss
der Wiener Landeslehrer/innen
an allgemeinbildenden Pflichtschulen (APS)
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