Wiener Ordinationsguide neu aufgelegt

Das praktische Patienten-Nachschlagewerk ist ab morgen um 9 Euro in allen Trafiken erhältlich

Wien (OTS) - Das Patienten-Nachschlagewerk "Wiens Ärzte 2003" aus dem Eigenverlag Medcon des Wiener Arztes Dr. Wilhelm H. Appel ist soeben in einer aktualisierten und vollständig überarbeiteten Auflage zum zweiten Mal erschienen. Ab 8. Mai 2003 ist der neue Ärzteführer "Wiens Ärzte 2003" um 9 Euro in allen Trafiken erhältlich. Ein beschränktes Kontingent wird auch über die Wiener Ärztekammer vertrieben.****

Der Arzt und Verlagsinhaber Dr. Wilhelm H. Appel ist tagtäglich mit Fragen, Ängsten und Unsicherheiten seiner Patienten konfrontiert. Das brachte ihn dazu, im Jahr 2000 erstmals den "Wiener Spitalsführer" herauszugeben, der - in Anlehnung an einen Hotelguide - eine umfassende Darstellung der Wiener Spitalslandschaft bietet.

Nichts lag damals näher als die Herausgabe eines ergänzenden Mediums über die Wiener Ordinationen. Als 2001 zum ersten Mal "Wiens Ärzte" erschien, war dieses Nachschlagewerk in kürzester Zeit vergriffen. Denn es war etwas, auf das die Wienerinnen und Wiener schon lang gewartet hatten: Alle niedergelassenen Wiener Ärztinnen und Ärzte von Anästhesie bis Zahnheilkunde waren in diesem Patienten-Nachschlagewerk vertreten. Über die Eckdaten eines Telefonbuches hinaus wurden Details über die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, fachliche Spezialisierungen, Diplome, Fremdsprachenkenntnisse, Hinweise über behindertengerechte Ausstattung, E-Mail-Adressen, Öffnungszeiten, Anmeldemodalitäten und Kassenverträge angegeben.

5000 Ordinationen um 9 Euro

Nun ist die aktualisierte und vollständig überarbeitete zweite Auflage von "Wiens Ärzte" erschienen. Abgesehen vom Update der Standard-Informationen der 5000 Ordinationen in Wien wurde das Nachschlagewerk um einen Überblick über die Spitäler Wiens erweitert. Aufgelistet werden die einzelnen Abteilungen, Spezialisierungen und Telefondurchwahlen. Ebenfalls im Ärzteführer vorhanden: nützliche Informationen über Notrufe, Behörden, Ärztekammer, Krankenkassen, Apotheken, et cetera.

Ärztekammerpräsident Prim. MR Dr. Walter Dorner begrüßt das Erscheinen des für das Zurechtfinden der Patienten in der Wiener Ordinationslandschaft wichtigen Nachschlagewerks: "Wir sehen es auch als unsere Aufgabe an, den Patienten die Suche nach dem richtigen Arzt oder der richtigen Ärztin für das jeweilige gesundheitliche Problem zu erleichtern."

30 Millionen Ordinationsbesuche in Österreich

Die österreichische Bevölkerung nahm im Jahr 2001 in etwa 30 Millionen Mal einen Arzt in einer Ordination in Anspruch. In Wien wurde in etwa acht Millionen Mal ein Arzt frequentiert.

Allgemeinmediziner und Fachärzte liegen in Wien bezüglich der Patientenfrequenz in etwa gleichauf (Allgemeinmediziner: 2.973.209 Mal, Fachärzte: 2.763.004 Mal). Österreichweit geht die Schere ein wenig auseinander: In etwa 15 Millionen Mal wurde ein Allgemeinmediziner aufgesucht und 10 Millionen Mal ein Facharzt. Dies kann sicherlich aufgrund der weniger hohen Facharztdichte im ländlichen Bereich erklärt werden.

Im Jahr 2001 wurden 3.199.743 ambulante Fälle in den Ambulanzen der Stadt Wien gezählt. Verglichen mit den - seitens der Stadt Wien erhobenen - Frequenzen in den Ambulanzen der Wiener Krankenhäuser und Ambulatorien (Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien - 2001) suchten demnach die Wienerinnen und Wiener 2,5 Mal öfter Rat bei einem niedergelassenen Arzt als in einer Ambulanz.

Ärztechef Dorner: "Diese Zahlen beweisen, dass der extramurale Bereich für die medizinische Versorgung der Wiener und auch der österreichischen Bevölkerung einen ganz wesentlichen Bestandteil der Gesundheitsversorgung darstellt. Der Grund dafür liegt nicht an Ideen wie der schon wieder abgeschafften Ambulanzgebühr, sondern an der Behandlungsqualität und den topausgestatteten Ordinationen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte." (bb/hpp)

(Forts.)

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