- 06.05.2003, 13:27:39
- /
- OTS0158 OTW0158
Kroatien reformiert Zollverwaltung mit Expertenhilfe aus Österreich
Enge Zusammenarbeit zwischen den Zollverwaltungen Österreichs und Kroatiens - Ein Beitrag zu Handelserleichterung für den gesamten Gemeinschaftsraum
Wien (PWK275) - Die Zollverwaltungen Österreichs und Kroatiens
werden künftig eng zusammenarbeiten. Ein entsprechendes Projekt wurde
am Montag im Finanzministerium vorgestellt.
Diese internationale Zusammenarbeit findet im Rahmen des
CARDS-Unterstützungs-Programms (Community Assistance for
Reconstruction, Development and Stabilisation) der Europäischen Union
statt, und wird in Kooperation mit der Agentur für Europäische
Integration und Wirtschaftliche Entwicklung (A.E.I.), deren Mitglied
die Wirtschaftskammer Österreich ist, durchgeführt. Österreich ist
einer der wichtigsten Wirtschaftspartner und größter Investor in
Kroatien. Mit diesem Projekt wird eine Bündelung von Wirtschafts- und
Verwaltungsinteressen erreicht, was sowohl im gesamtösterreichischen
als auch kroatischen Interesse ist. Aus wirtschaftspolitischer Sicht
wird damit auch ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der
österreichischen Direktinvestitionen in Kroatien geleistet.
Die Realisierung dieses Zoll- Reform- und Modernisierungs-Programmes
soll innerhalb von 18 Monaten ein umfassendes und stabiles Zollsystem
in einer modern organisierten Zollverwaltung mit klaren Kompetenzen
ergeben, was die internationale Zusammenarbeit, vor allem mit der
Europäischen Union, wesentlich erleichtern wird. Das Twinning Projekt
wird mit einem ständigen Vertreter aus Österreich und mit rund 50
österreichischen Experten (STE short term experts) erarbeitet.
An der feierlichen Vorstellung des Projekts nahmen u.a. der
Generaldirektor der kroatischen Zollverwaltung, Dr. Anton Uljar,
sowie Vertreter der Wirtschaftkammer und der Industriellen
Vereinigung teil. (hp)
OTS0158 2003-05-06/13:27
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK






