• 02.05.2003, 10:38:17
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BRAU UNION und Heineken formen die Nummer Eins in Zentraleuropa

Wien (OTS) - Die Vorstände von BBAG und Heineken haben im
CEBRA-Partnerschaftsvertrag ("Central European Brewers Agreement")
eine weitreichende strategische Partnerschaft vereinbart. Sämtliche
Brauaktivitäten von BBAG und Heineken in Zentraleuropa werden unter
dem Dach der BRAU UNION zusammengeführt. Die gemeinsame Gruppe ist in
sechs Ländern Marktführer und klar die Nummer Eins in Zentraleuropa.
Gleichzeitig mit der Umsetzung des CEBRA-Partnerschaftsvertrags
erlangt Heineken einen Mehrheitsanteil an der BBAG.

Damit ist die vom Vorstand der BBAG im Januar begonnne
Partnersuche erfolgreich abgeschlossen.

Die Kernpunkte des CEBRA-Partnerschaftsvertrages:

- Heineken bringt sämtliche Brauereien und Vertriebsgesellschaften
in Zentraleuropa in die BRAU UNION ein. Die künftigen Aktivitäten
in dieser Region werden in der BRAU UNION gebündelt.
- Die Zuständigkeit der BRAU UNION für Zentraleuropa umfasst
folgende Länder: Österreich, Ungarn, Polen, Rumänien,
Tschechische Republik, Slowakei, Bulgarien, Mazedonien, Bosnien-
Herzegowina, Kroatien, Serbien, Montenegro, Slowenien und
Albanien.
- Die neue Gruppe trägt den Namen BRAU UNION. Sie bildet eine
eigenständige Einheit innerhalb des Heineken-Konzerns sowie
rechtlich und wirtschaftlich einen Teilkonzern.
- Das Headquarter für Zentraleuropa wird in Österreich etabliert.
Alle Gesellschaften berichten direkt an die BRAU UNION.
- Die Spezialitätenmarke Edelweiss sowie die internationalen Marken
Zipfer und Gösser werden in das Vertriebsnetz der Heineken-Gruppe
in Zentraleuropas und darüber hinaus eingebunden. Gleichzeitig
werden die internationalen Marken von Heineken in Zentraleuropa
stärker verankert.

BRAU UNION Generaldirektor ist Karl Büche. Er wird außerdem in den
Heineken-Vorstand berufen und ist verantwortlich für die gesamten
Aktivitäten der Heineken-Gruppe in Zentraleuropa. Weiters gehören
Wolfgang Berger-Vogel und Markus Liebl sowie drei Manager von
Heineken dem neuen Vorstand der BRAU UNION an.

Für die Sicherstellung und Einhaltung dieser Kernpunkte wurde
eigens die Funktion des Hüters des CEBRA-Partnerschaftsvertrages
geschaffen. Diese Rolle übernimmt Ludwig Beurle als Repräsentant der
BBAG-Kernaktionäre.

"Vor mehr als zehn Jahren sind wir in Österreich aufgebrochen, um
die Nummer Eins in Zentraleuropa zu werden. Heute haben wir dieses
Ziel erreicht," erklärt Karl Büche. "Und das Wachstum wird von
Österreich aus weitergeführt. Daher begrüße ich das Angebot von
Heineken, die Mehrheit an der BBAG zu erlangen." Die
Geschäftsbereiche Alkoholfreie Getränke und Immobilien sind ebenso
Bestandteil der Vereinbarung: Für beide Bereiche werden
weiterführende Strategien entwickelt.

Mit dieser Partnerschaft bietet die BRAU UNION ihren Kunden und
Konsumenten ein umfangreiches Portfolio erfolgreicher bestehender
Marken - von Zipfer, Gösser und Edelweiss - ergänzt um Heineken.
Zusammen mit den Vorteilen des gebündelten Einkaufs, von gemeinsamen
Marketing- und Forschungsaktivitäten ergeben sich damit unmittelbar
positive Effekte auf die Ertragslage.

Anthony Ruys, Vorstandsvorsitzender von Heineken: "Gemeinsam sind
wir nun die klare Marktführer in Zentraleuropa. Unsere
zentraleuropäischen Aktivitäten und Markenportfolios passen perfekt
zusammen. Darüber hinaus ergänzen sich die Unternehmenskulturen der
beiden Unternehmen optimal. In der neuen BRAU UNION werden wir daher
die langjährige Tradition und die exzellenten Kenntnisse der BBAG in
Zentraleuropa mit der internationalen Erfahrung von Heineken
verbinden."

- Der CEBRA-Partnerschaftsvertrag enthält neben den Zielen der
Partnerschaft bereits detaillierte Vereinbarungen über die
künftige Unternehmensstruktur, die Markenstrategie und die
Prinzipien der Integration für die Märkte, in denen beide Partner
schon jetzt vertreten sind.

"Zentraleuropa ist eine der wenigen Wachstumsregionen für Bier
weltweit. Wir bündeln unsere Aktivitäten und werden die klaren
Marktführer. Diese Position werden wir weiter ausbauen: Im Interesse
unserer Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter. Gemeinsam schreiben wir
ein neues Kapitel der Braugeschichte," schließen Büche und Ruys.

J.P. Morgan und WOLF THEISS haben die BBAG während des gesamten
Prozesses beraten.

Rückfragehinweis:
Michael Dickstein
BBAG Investor & Information Service
Tel.: +43 (664) 54 39 701

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