- 30.04.2003, 15:24:21
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1.Mai: AKNÖ-Staudinger fordert arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
Arbeitnehmerfeindlicher Regierungskurs darf nicht fortgesetzt werden
Wien (AKNÖ) – "Der heurige erste Mai steht unter dem Zeichen einer
höchst arbeitnehmerfeindlichen Politik und einer prekären Situation
am Arbeitmarkt. 35.027 Menschen sind in Niederösterreich derzeit
arbeitslos. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen vermisse ich aber nach
wie vor. Dazu kommt, dass die Vorhaben des Regierungsprogramms
Anschläge auf die Rechte und Schutzmechanismen der arbeitenden
Menschen beinhalten und ein neuerliches Belastungspaket, das neben
den Pensionskürzungen eine Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge
und die angekündigte Erhöhung der Mineralölsteuer mit sich bringt",
erklärt der Präsident der AKNÖ, Josef Staudinger zum morgigen Tag
der Arbeit.****
"Diese sogenannte Pensionsreform wird die Lage am Arbeitsmarkt noch
zusätzlich verschärfen", so der AKNÖ-Chef weiter. Er fordert
arbeitmarktpolitische Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und
endlich eine spürbare steuerliche Entlastung der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer: "Die angepriesene Steuerreform wird einem
Durchschnittsverdiener 6 Euro pro Monat an Ersparnis bringen. Diese
wird aber sofort wieder durch die neuerlichen Belastungen
aufgefressen und führt darüber hinaus zu erheblichen
Mehrbelastungen. Die angekündigte Steuerreform begünstigt nur eine
Handvoll Top-Verdiener." "Diesem arbeitnehmerfeindlichen
Regierungskurs muss ein Ende gesetzt werden", fordert der AKNÖ-
Präsident.
(Schluss)
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