1.Mai: AKNÖ-Staudinger fordert arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Arbeitnehmerfeindlicher Regierungskurs darf nicht fortgesetzt werden

Wien (AKNÖ) – "Der heurige erste Mai steht unter dem Zeichen einer höchst arbeitnehmerfeindlichen Politik und einer prekären Situation am Arbeitmarkt. 35.027 Menschen sind in Niederösterreich derzeit arbeitslos. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen vermisse ich aber nach wie vor. Dazu kommt, dass die Vorhaben des Regierungsprogramms Anschläge auf die Rechte und Schutzmechanismen der arbeitenden Menschen beinhalten und ein neuerliches Belastungspaket, das neben den Pensionskürzungen eine Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge und die angekündigte Erhöhung der Mineralölsteuer mit sich bringt", erklärt der Präsident der AKNÖ, Josef Staudinger zum morgigen Tag der Arbeit.****

"Diese sogenannte Pensionsreform wird die Lage am Arbeitsmarkt noch zusätzlich verschärfen", so der AKNÖ-Chef weiter. Er fordert arbeitmarktpolitische Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und endlich eine spürbare steuerliche Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: "Die angepriesene Steuerreform wird einem Durchschnittsverdiener 6 Euro pro Monat an Ersparnis bringen. Diese wird aber sofort wieder durch die neuerlichen Belastungen aufgefressen und führt darüber hinaus zu erheblichen Mehrbelastungen. Die angekündigte Steuerreform begünstigt nur eine Handvoll Top-Verdiener." "Diesem arbeitnehmerfeindlichen Regierungskurs muss ein Ende gesetzt werden", fordert der AKNÖ-Präsident.
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