Kronberger zur drohenden Atomkatastrophe im AKW Paks

Vertuschen ist der falsche Weg

Wien, 2003-04-30 (fpd) - Eine unverzügliche und restlose Aufklärung des Atomunfalls im ungarischen AKW Paks fordert der freiheitliche EU-Abgeordnete und Energieexperte Dr. Hans Kronberger. ****

Kronberger:"Energiekommissarin Loyola de Palacio und Erweiterungskommissar Verheugen sind nun aufgefordert, ihre Fähigkeiten zum Krisenmanagement unter Beweis zu stellen."
Da Ungarn demnächst EU-Mitglied sein werde und sich das Atomkraftwerk überdies in Grenznähe zu Österreich befinde, sei diese Katastrophe kein ungarischer, sondern ein europäischer Fall.

Kronberger forderte sofortige Krisenmaßnahmen, um die Verunsicherung der Bevölkerung zu verhindern: "Die Vertuschungsversuche und Beschwichtigungsversuche erinnern frappant an die seinerzeitige Situation nach Tschernobyl, wo auch erst Schritt für Schritt die Wahrheit eingestanden wurde." Damals habe der damalige Gesundheitsminister Franz Kreuzer in Österreich das wahre Ausmaß der Katastrophe verschwiegen, damit der 1.-Mai-Aufmarsch ungestört ablaufen könne. (Schluß)

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