- 29.04.2003, 14:32:43
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WALCH: Pensionen: SPÖ hat Zweiklassensystem geschaffen
"Helfen wir zusammen, damit die Pensionen in Österreich gesichert sind"
Wien, 2003-04-29 (fpd) - Der freiheitliche Arbeitnehmervertreter und
FPÖ-Vizeobmann Abg. Max Walch warf der SPÖ in seinem heutigen Beitrag
zur Debatte über die Pensionsreform vor, ein Zweiklassensystem
geschaffen zu haben. Dafür habe sie sich 1997 bei den
Politikerprivilegien eine Hintertüre offen gelassen. ****
"Wenn wir für unsere Nachkommen die Pensionen sichern wollen, müssen
wir etwas unternehmen", betonte Walch, der die Schaffung eines
einheitlichen Pensionssystems als Grundvoraussetzung bezeichnete. Der
jetzt auf dem Tisch liegende Vorschlag trage freiheitliche
Handschrift. In bestehende Verträge werde nicht eingegriffen. Die
Hacklerregelung bleibe bis 31.12.2006 unverändert. Bis dahin müsse
man für jene Leute, die auf ihrem Arbeitsplatz besonders
gesundheitsgefährdet seien, wie etwa Bauarbeiter, ein System
schaffen, damit sie nach wie vor mit dem 60. oder 55. Lebensjahr in
Pension gehen könnten. Die Opposition solle dabei mitarbeiten und
nicht immer polemisieren.
Walch verwies darauf, daß er selber Betriebsratsvorsitzender sei und
zu den Baustellen und seinen Kolleginnen und Kollegen gehe und diesen
erkläre, was derzeit passiere, und zwar ehrlich. Kritik übte der
freiheitliche Arbeitnehmervertreter in diesem Zusammenhang an der
Vorgangsweise der Gewerkschaft. So sei gestern in der VÖEST Linz
beschlossen worden zu streiken, egal wie heute im Parlament
entschieden werde. "So stelle ich mir die Politik in Österreich nicht
vor." Man solle zuerst das Programm lesen. "Helfen wir zusammen,
damit die Pensionen in Österreich gesichert sind." (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
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