• 29.04.2003, 11:52:06
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Einmalige Solarenergie-Förderaktion für alle Kärntner

LH Haider, LHStv. Pfeifenberger, LR Dörfler und Labg. Sablatnig stellten Impulsprogramm Sonnenland Kärnten vor - Einzigartige Förderungsaktion, die Umwelt schont und für Beschäftigung sorgt

Klagenfurt (LPD) - Das Land Kärnten wird in der Tat zum
"Sonnenland Kärnten". Heute wurde ein einmaliges Impulsprogramm in
der Kärntner Landesregierung beschlossen, wonach Tausenden Kärntner
Familien Solarenergie günstigst angeboten wird. Landeshauptmann Jörg
Haider stellte diese große Initaitive zur Nutzung der Solarenergie
gemeinsam mit Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger,
Landesrat Gerhard Dörfler und Labg. Ferdinand Sablatnig (in
Vertretung von Gemeinde- und Agrarreferent LR Georg Wurmitz) vor.
Weiters nahmen daran als Partner der Aktion Sonnenland Robert
Kanduth von der Solarfabrik GREENoneTEC (St. Veit/Glan) teil sowie
Alois Spitzer (Feldkirchen) von der innovativen Installationsgruppe
"Holz die Sonne ins Haus".

Wie Haider betonte, könnte diese großzügige
Alternativenergieförderung 500 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und
vor allem den Haushalten helfen, Energiekosten zu sparen. Der
Großteil der Investition wird gefördert. So kostet ein
Rohbau-Solarset für vier Personen laut Listenpreis 3.780 Euro,
tatsächlich beträgt der Preis dank Förderung aber nur 495 Euro.
Neben den beschäftigungspolitischen Effekten und der Kostenersparnis
für die Haushalte diene diese einzigartige Förderaktion auch der
Stärkung der Klein- und mittelständischen Betrieben, so Haider.

Wirtschaftsreferent LHStv. Pfeifenberger sprach von einer
wirtschaftspolitischen Zielsetzung, wonach Kärnten eine
Umwelt-Vorzeigeland werden solle. Nicht nur in der Anwendung der
Solarenergie, sondern auch in der Forschung solle Kärnten solares
Kompetenzzentrum werden. Daher wolle er sich um die Schaffung und
Ansiedlung einer Forschungseinrichtung zum Thema Nachhaltigkeit in
St. Veit/Glan intensiv bemühen.

Wohnbaureferent LR Dörfler unterstrich die erheblich verbesserte
Umwelt- und Kostenbilanz, die durch Solarenergie ermöglicht werde.
Kärnten solle zum Musterland der Solarenergie werden. Auch LAbg.
Sablatnig wies darauf hin, dass Landesrat Wurmitzer große Aktivitäten
entfalte, um die Bioenergie in Kärnten voranzutreiben. Diese sowie
die Solarenergie seien richtungsweisend, sowohl aus Umwelt- wie auch
aus Beschäftigungsgründen. In Kärnten konnte die Bioenergie um 75
Prozent gesteigert werden. Für 2004 würden wiederum zehn
Fernwärmeprojekte vorbereitet werden. Alois Spitzer sagte, dass die
Installationsbetriebe für die Arbeiten zur Nutzung der Solarenergie
bestens gerüstet seien.

Kanduth sagte, dass man 80 Prozent der Energiekosten (Warmwasser,
Heizung) durch heimische Energien bzw. Solarenergie abdecken könne.
Kärnten sei in der Solarenergie österreichweit voran. Kärnten müsse
zum Sonnenland und Solartourismusland werden. Der heutige Beschluss
sei "zukunftsweisend und phantastisch".

Hörner Gudrun aus St. Veit/Glan, ebenfalls bei der Pressekonferenz
im Spiegelsaal anwesend, zeigte sich als praktizierender Fan der
neuen Solarförderaktion.

Das Rohbau-Solarset gibt´s um 495 Euro (statt 3.780). Die
Förderaktion tritt rückwirkend ab 1.1.2003 in Kraft. Die
Zusatzförderung für (Warmwasserbereitung) beträgt je nach Fläche
1.000 bis 1.400 Euro.Hotlines: Für Solarsets (während der
Bürozeiten): 04262/4262 und Anfragen zur Förderung: 05/0536/30863 (DI
Erich Mühlbacher, Abteilung 8W).
(Schluss)

Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

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