- 29.04.2003, 11:45:00
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Schabl: SARS: Niederösterreichs Gesundheitswesen gut vorbereitet
Vorsorge für Warnsystem und Behandlung
St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreichs Gesundheitswesen ist auf
mögliche weitere SARS-Verdachtsfälle gut vorbereitet. Sowohl was die
Vorsorge des Warnsystems, als auch die anschließende Behandlung der
PatientInnen betrifft, haben wir alles Notwendige veranlasst", so
Niederösterreichs Gesundheitsreferent Landesrat Emil Schabl
angesichts Berichten über eine Ausweitung der Erkrankungsfälle vor
allem im asiatischen Raum und in Kandada.****
Die Haupteintrittspforte nach Niederösterreich ist wohl der Flughafen
Schwechat. Es kann aber nach einer gewissen Zeit die Krankheit auch
am Wohnort ausbrechen. Wenn bereits Erkrankte auf einem Flug aus
einem Infektionsgebiet in Schwechat ankommen, werden sie vom
ärztlichen Personal des Flughafens Schwechat untersucht und in
Zusammenwirken mit dem Amtsarzt der Bezirkshauptmannschaft
Wien-Umgebung in ein Spital, meist Wien, eingewiesen. Die umsitzenden
Flugpassagiere werden mit einem mehrsprachigen Merkblatt belehrt und
angewiesen, sich bei Krankheitssymptomen sofort an einen Arzt zu
wenden. Für das Personal des Flughafens gibt es genaue, mit der NÖ
Landessanitätsdirektion gemeinsam erarbeitete Checklisten über die
Vorgangsweise, die vom Gesundheitsministerium als vorbildlich
bezeichnet wurden.
Wenn jemand zu Hause erkrankt, ist vom Hausarzt zusammen mit dem
Amtsarzt die Einweisung in ein Krankenhaus vorzunehmen. Es gibt in
jeder Gesundheitsregion genug Krankenhäuser, die einzelne
SARS-Patienten aufnehmen könnten. Kontaktpersonen werden belehrt und
müssen sich bescheidmäßig angeordnet eine gewisse Zeit zu Hause
aufhalten. Wenn das nicht möglich ist, kommen sie ebenfalls in ein
Spital. Sofort nach Spitalsaufnahme wird eine Untersuchung
durchgeführt. Die Proben werden dann an das Hygieneinstitut der
Universität Wien geschickt. Nach etwa 18 bis 24 Stunden steht das
Ergebnis fest und es kann dann weiter entschieden werden. Bisher
haben sich alle Verdachtsfälle in NÖ als unbegründet herausgestellt.
"SARS ist eine Bedrohung, welche aber sicher durch unser
hochentwickeltes Gesundheitswesen bewältigbar ist. Es gibt sicher
keinen Grund zur Panik und zu Überreaktionen", so der NÖ
Gesundheitsreferent abschließend.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]
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