- 29.04.2003, 10:51:22
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ÖAMTC: Tipps zur Stress-Bewältigung bei der Fahrt ins verlängerte Wochenende
Regelmäßige Pausen tragen zur Entspannung bei
Wien (ÖAMTC-Presse) - Selbst Kurzurlaube über ein verlängertes
Wochenende wollen geplant werden. "Die gute Planung der Abfahrtszeit
und der Fahrtroute mit Berücksichtigung von Pausen und eventuellen
Verzögerungen ist für eine entspannte Fahrt in den Kurzurlaub enorm
wichtig", rät ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin Marion Seidenberger.
Was alles zu einer entspannten Fahrt in den Urlaub beiträgt, hat
die Clubexpertin zusammengefasst:
* Urlaubsgepäck richtig sichern, damit die Rücksitzbank für Kinder
und ihre Rückhaltesysteme frei bleibt.
* Gutes Beispiel geben: Der Fahrer sollte mit gutem Beispiel
vorangehen und selbst richtig gesichert fahren. Dadurch ist es für
die Kinder auch leichter angeschnallt in ihren Sicherungssystemen
sitzen zu bleiben.
* Richtige Fahrtgeschwindigkeit wählen: Lieber entspannt eine Stunde
später den Urlaubsort erreichen als gehetzt und stressig in
"Bestzeit".
* Autofahrten gliedern: Alle zwei Stunden eine Pause einlegen und den
Kindern die gewünschte Bewegung ermöglichen, trägt sehr zur
Entspannung bei und sorgt für bessere Laune auf der nachfolgenden
Weiterfahrt.
* Pausen-Erlebnisse für Kinder einplanen: Selbst ein kurzes Austoben
auf einem Spielplatz der Raststätte hilft.
* Regelmäßiges Hören des Verkehrsfunks: Gibt es auf einer geplanten
Strecke Behinderungen kann rechtzeitig umdisponiert werden. Die
rechtzeitige Wahl der Ausweichroute trägt wesentlich zu einer stau-
und stressfreien Fahrt bei.
* Snacks und Erfrischungen entspannen: Außerdem halten sie Fahrer und
Mitfahrer bei Laune - zusätzlich wird eine Energiezufuhr bewirkt.
"Gerade bei der Fahrt in den Urlaub soll man sich nicht stressen
lassen", rät die Verkehrssicherheitsexpertin. Dass nur 'schlechte
Fahrer' eine Pause brauchen und gute alles auf einmal schaffen ist
ein Irrtum, der auch tödlich enden kann, räumt Seidenberger mit einem
Missverständnis auf. "Um sicher ans Ziel zu kommen, ist aber auch der
Beifahrer gefordert. Oft fällt es den Mitfahrenden früher auf als dem
Fahrer selbst, dass er von der Müdigkeit geplagt wird."
(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger
Rückfragehinweis: ÖAMTC-Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218
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