SPÖ-Juznic: Achtung! Falschinformation in VP-Tschirf-Aussendung!

KWK-Zuschlag durch Initiative von Bürgermeister Häupl gerecht aufgeteilt und dadurch für Wienstromkunden deutlich gesenkt

Wien (SPW-K) - Er wolle sich in die Preisgestaltung des nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführten, am Markt operierenden Unternehmens Wiengas nicht einmischen, doch in der heutigen Aussendung von ÖVP-Klubobmann Tschirf zu diesem Thema sind einige völlig falsche Behauptungen enthalten, die eine Korrektur notwendig machen", erklärte Freitag SPÖ-Gemeinderat Peter Juznic in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Äußerungen des ÖVP-Politikers. So habe es entgegen der Meinung von Tschirf in Wien niemals eine "Stromsteuer", sondern vielmehr einen Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Zuschlag gegeben, der - auf übrigens klarer gesetzlicher Grundlage - den Kunden im Versorgungsgebiet von Wienstrom verrechnet worden ist. So wie andere Energieunternehmen ebenfalls einen solchen Zuschlag für ihre Versorgungsgebiete eingehoben hätten, stellte Juznic klar. ****

"Die Höhe richtete sich, so der Mandatar weiter, "nach dem Aufkommen dieses Energieeinsatzes. Da die Umweltmusterstadt Wien bzw. Wienstrom die in Österreich weitaus größten Investitionen in diese umweltfreundliche Form der Energiebereitstellung aufweist, ist der Zuschlag höher als bei anderen Versorgungsunternehmen mit geringen Investitionen und damit einem niedrigeren KWK-Versorgungsgrad gewesen. Durch die von Bürgermeister Dr. Michael Häupl verlangte und letztlich auch mit dem ab 1. Jänner des heurigen Jahres in Kraft getretenen neuen Ökostromgesetz durchgesetzte Umlegung des KWK-Zuschlages auf sämtliche Stromkunden in Österreich - so wie dies übrigens bei anderen umweltfreundlichen, alternativen Energieträgern schon längere Zeit bestand - ist letztlich der Gerechtigkeit genüge getan worden", hob Juznic hervor.

"Bürgermeister Häupl musste also nicht auf Druck der Wiener ÖVP diese angebliche Belastungsgebühr zurücknehmen, sondern hat durch seine Initiative der Gerechtigkeit und damit einer finanziellen Entlastung der Stromkunden in Wien zum Durchbruch verholfen", schloss Juznic. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto: franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002