Das Heizkraftwerk Mitte stellt sich vor

Festakt mit Bgm. Schaden und den Vorstandsdirektoren Gasteiger und Irsigler - Tag der offenen Tür am Samstag, 26. April

Salzburg (OTS) - Mit einem offiziellen Festakt hat die Salzburg AG am Freitag
(25. April 2003) das Heizkraftwerk Mitte am Salzburger Elisabethkai seiner Bestimmung übergeben. Damit liefert Salzburg einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Ziels, da jährlich 100.000 Tonnen an Luftschadstoffen eingespart werden können.

Mit dem Neubau des Heizkraftwerks Mitte am Elisabethkai hat die Salzburg AG einen Meilenstein in der Energieversorgung gesetzt. Noch nie zuvor wurde von den Vorgänger-Unternehmen SAFE und Salzburger Stadtwerke AG eine Investition in dieser Größenordnung gesetzt, die Gesamtkosten betrugen rd. 100 Millionen Euro. Damit wurde aber auch die Unabhängigkeit der Salzburg AG von anderen Stromlieferanten erhöht, 34.000 Haushalte können mit dem im HKW Mitte mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Strom versorgt werden. Für 27.000 Haushalte liefert die Anlage "ins Haus gelieferte Behaglichkeit", sprich Fernwärme.

DI Manfred Irsigler, im Salzburg AG-Vorstand u.a. für die Kraftwerke verantwortlich: "Die Rauchgasreinigung des HKW Mitte arbeitetet mit Spitzentechnologie. Stickoxide und Schwefeldioxide werden zu weit über 90 Prozent, Staub praktisch zu 100 Prozent aus dem Rauch herausgefiltert. Jährlich können so 100.000 Tonnen an Schadstoffen eingespart werden."

Wirtschaftlicher Betrieb möglich

Während eine Zeit lang die Wirtschaftlichkeit des HKW Mitte bezweifelt wurde, ändern sich derzeit die Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft: Kurz nachdem der Baubeschluss gefasst worden war, sind hierzulande die Großhandelspreise für Strom in den Keller gefallen. Die Zeiten haben sich geändert, deutliche Absatzzuwächse bei Fernwärme, stetig steigende Großhandelspreise für Strom in Europa und die Kraft-Wärme-Kopplungsförderung des Bundes lassen eine bessere Wirtschaftlichkeit des Heizkraftwerkes erreichbar erwarten.

Erfolg ist keine Frage der Unternehmensgröße

Generell schätzt Vorstandssprecher Dr. Arno Gasteiger die Marktchancen für ein im internationalen Vergleich kleines Unternehmen wie die Salzburg AG positiv ein. Argumente dafür sind u.a. die Verankerung in der Region mit regionaler Investitionstätigkeit, der direkte Kontakt mit den Kunden und die starke Eigenproduktion kleiner und mittelgroßer Energieversorger.
Gasteiger: "Eine aktuelle Untersuchung von mehr als 70 mitteleuropäischen Energieversorgern hat das überraschende Ergebnis gebracht, dass die Formel "mehr Größe - mehr Erfolg" nicht stimmt. Vielmehr sind kleinere Unternehmen erfolgreicher als große, am erfolgreichsten sind kleine mit mehreren Versorgungssparten. Die Salzburg AG hat somit alle Chancen für eine erfolgreiche Zukunft".

HKW-Feiertag am 26. April 2003

Am Tag nach der Eröffnungsfeier haben alle Salzburger am Samstag von 9.00 bis 15.00 Uhr die Gelegenheit, das HKW Mitte auch von innen kennen zu lernen. Bei dieser seltenen Gelegenheit, eine der modernsten Anlagen der Salzburg AG zu besichtigen, gibt es
- Führungen mit den Fernwärme-Spezialisten des HKW Mitte
- Informationen zur Kraft-Wärme-Kopplung
- Info-Folder mit den wichtigsten Zahlen und Daten
- Speis' und Trank im Festzelt
- Unterhaltung für Jung & Alt

Daten und Fakten zum Heizkraftwerk Mitte:

Bauherr: Salzburg AG
Architekten: Marie-Claude Betrix und Eraldo Consolascio, Eric Maier Bauzeit: 1999 bis 2003
Investitionskosten: rd. 100 Mio. Euro
Technik: Kraft-Wärme-Kopplung; Gas- und Dampfturbine, Abhitze- und Schwerölkessel, Schweröltank, Hilfs- und Nebenanlagen, Warte Leistung Wärme: 127 MW, Versorgung für 27.000 Haushalte
Leistung Strom: 85 MW, Versorgung für 34.000 Haushalte

Rückfragen & Kontakt:

Sigi Kämmerer, Claudius Egger
Tel.: 0662/8884-2802
pr@salzburg-ag.at

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