- 25.04.2003, 11:32:20
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Das Heizkraftwerk Mitte stellt sich vor
Festakt mit Bgm. Schaden und den Vorstandsdirektoren Gasteiger und Irsigler - Tag der offenen Tür am Samstag, 26. April
Salzburg (OTS) - Mit einem offiziellen Festakt hat die Salzburg AG
am Freitag
(25. April 2003) das Heizkraftwerk Mitte am Salzburger Elisabethkai
seiner Bestimmung übergeben. Damit liefert Salzburg einen wichtigen
Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Ziels, da jährlich 100.000 Tonnen an
Luftschadstoffen eingespart werden können.
Mit dem Neubau des Heizkraftwerks Mitte am Elisabethkai hat die
Salzburg AG einen Meilenstein in der Energieversorgung gesetzt. Noch
nie zuvor wurde von den Vorgänger-Unternehmen SAFE und Salzburger
Stadtwerke AG eine Investition in dieser Größenordnung gesetzt, die
Gesamtkosten betrugen rd. 100 Millionen Euro. Damit wurde aber auch
die Unabhängigkeit der Salzburg AG von anderen Stromlieferanten
erhöht, 34.000 Haushalte können mit dem im HKW Mitte mittels
Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Strom versorgt werden. Für 27.000
Haushalte liefert die Anlage "ins Haus gelieferte Behaglichkeit",
sprich Fernwärme.
DI Manfred Irsigler, im Salzburg AG-Vorstand u.a. für die
Kraftwerke verantwortlich: "Die Rauchgasreinigung des HKW Mitte
arbeitetet mit Spitzentechnologie. Stickoxide und Schwefeldioxide
werden zu weit über 90 Prozent, Staub praktisch zu 100 Prozent aus
dem Rauch herausgefiltert. Jährlich können so 100.000 Tonnen an
Schadstoffen eingespart werden."
Wirtschaftlicher Betrieb möglich
Während eine Zeit lang die Wirtschaftlichkeit des HKW Mitte
bezweifelt wurde, ändern sich derzeit die Rahmenbedingungen in der
Energiewirtschaft: Kurz nachdem der Baubeschluss gefasst worden war,
sind hierzulande die Großhandelspreise für Strom in den Keller
gefallen. Die Zeiten haben sich geändert, deutliche Absatzzuwächse
bei Fernwärme, stetig steigende Großhandelspreise für Strom in Europa
und die Kraft-Wärme-Kopplungsförderung des Bundes lassen eine bessere
Wirtschaftlichkeit des Heizkraftwerkes erreichbar erwarten.
Erfolg ist keine Frage der Unternehmensgröße
Generell schätzt Vorstandssprecher Dr. Arno Gasteiger die
Marktchancen für ein im internationalen Vergleich kleines Unternehmen
wie die Salzburg AG positiv ein. Argumente dafür sind u.a. die
Verankerung in der Region mit regionaler Investitionstätigkeit, der
direkte Kontakt mit den Kunden und die starke Eigenproduktion kleiner
und mittelgroßer Energieversorger.
Gasteiger: "Eine aktuelle Untersuchung von mehr als 70
mitteleuropäischen Energieversorgern hat das überraschende Ergebnis
gebracht, dass die Formel "mehr Größe - mehr Erfolg" nicht stimmt.
Vielmehr sind kleinere Unternehmen erfolgreicher als große, am
erfolgreichsten sind kleine mit mehreren Versorgungssparten. Die
Salzburg AG hat somit alle Chancen für eine erfolgreiche Zukunft".
HKW-Feiertag am 26. April 2003
Am Tag nach der Eröffnungsfeier haben alle Salzburger am Samstag
von 9.00 bis 15.00 Uhr die Gelegenheit, das HKW Mitte auch von innen
kennen zu lernen. Bei dieser seltenen Gelegenheit, eine der
modernsten Anlagen der Salzburg AG zu besichtigen, gibt es
- Führungen mit den Fernwärme-Spezialisten des HKW Mitte
- Informationen zur Kraft-Wärme-Kopplung
- Info-Folder mit den wichtigsten Zahlen und Daten
- Speis' und Trank im Festzelt
- Unterhaltung für Jung & Alt
Daten und Fakten zum Heizkraftwerk Mitte:
Bauherr: Salzburg AG
Architekten: Marie-Claude Betrix und Eraldo Consolascio, Eric Maier
Bauzeit: 1999 bis 2003
Investitionskosten: rd. 100 Mio. Euro
Technik: Kraft-Wärme-Kopplung; Gas- und Dampfturbine, Abhitze- und
Schwerölkessel, Schweröltank, Hilfs- und Nebenanlagen, Warte
Leistung Wärme: 127 MW, Versorgung für 27.000 Haushalte
Leistung Strom: 85 MW, Versorgung für 34.000 Haushalte
Rückfragehinweis:
Sigi Kämmerer, Claudius Egger
Tel.: 0662/8884-2802
mailto:[email protected]
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