• 25.04.2003, 10:37:35
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ÖGB und AK provozieren mit falschen Zahlen

Pensionsreform: Bevölkerung hat ein Recht auf korrekte Information

Wien (OTS/RFW 25-04-03) "Die gezielte Polarisierung der Bevölkerung
im Hinblick auf die Pensionsreform mit falschen
Berechnungsbeispielen ist eine auf widerliche Art betriebene
Verängstigung und Irreführung der betroffenen Bürger durch ÖGB und
AK und daher sofort zu beenden", übt der Vizepräsident der
Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ) und stellvertretende Obmann
des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) Matthias Krenn
Kritik.

Dass durch die geplante Pensionsreform einzelne Personen mit einem
Minus von bis zu 50 Prozent zu rechnen haben ist absolut unwahr:
"Dieses Hirngespinst entsteht durch Verwendung von komplett falschen
Zahlen. AK und ÖGB setzen bei ihren Berechnungen auf ein jährliches,
durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent. Das ist
total daneben und daher bewußt polarisierend konstruiert", so Krenn.

Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild. Geht man nämlich von einem
realistischen Durchschnittswachstum von ca. 1,5 Prozent aus stellt
sich die Situation völlig anders dar. "Diese erfundenen
Rechenbeispiele der AK und des ÖGB müssen endlich aufhören. Das
Ganze ist einzig und allein ein Spiel mit den Ängsten und eine
Aufhetzerei der Bevölkerung. Konstruktive Vorschläge wären hier wohl
um einiges sinnvoller!"

Auch die immer lauter werdenden Streikdrohungen gehen nach Meinung
des Vizepräsidenten in die falsche Richtung: "Diese Protestansagen
haben einen rein oppositionellen Charakter. Der dabei entstehende
wirtschaftliche Schaden ist beiderseitig und trägt nicht zur nötigen
Entspannung am Arbeitsmarkt bei. Volle Streikkassen und die lang
ersehnte Lust auf Streik einiger stehen hier wohl im Vordergrund."

Außerdem sind die heimischen Unternehmen die Leidtragenden dieser
Streiks und kämen somit völlig schuldlos zum Handkuss. Weitaus
zweckmäßiger wäre es, sich an einen Verhandlungstisch zu setzen und
die heiklen Punkte nochmals auszudiskutieren.

Klar ist, dass das Pensionssystem dringend reformiert werden muss,
um es mittel – und langfristig abzusichern. "Jedem vernünftig
denkendem Menschen ist eine gesicherte Pension auf einer etwas
niedrigeren Basis lieber, als eine komplett unsichere Zukunft,
getragen von provozierten Generationenkonflikten", ist sich
Vizepräsident Krenn sicher. (Schluss)

Rückfragehinweis: RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Mag. Gracia Geisler
Tel.: 0664 / 548 71 89
mailto:[email protected]
http://www.rfw.at

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