ÖGB und AK provozieren mit falschen Zahlen

Pensionsreform: Bevölkerung hat ein Recht auf korrekte Information

Wien (OTS/RFW 25-04-03) "Die gezielte Polarisierung der Bevölkerung im Hinblick auf die Pensionsreform mit falschen Berechnungsbeispielen ist eine auf widerliche Art betriebene Verängstigung und Irreführung der betroffenen Bürger durch ÖGB und AK und daher sofort zu beenden", übt der Vizepräsident der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ) und stellvertretende Obmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) Matthias Krenn Kritik.

Dass durch die geplante Pensionsreform einzelne Personen mit einem Minus von bis zu 50 Prozent zu rechnen haben ist absolut unwahr:
"Dieses Hirngespinst entsteht durch Verwendung von komplett falschen Zahlen. AK und ÖGB setzen bei ihren Berechnungen auf ein jährliches, durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent. Das ist total daneben und daher bewußt polarisierend konstruiert", so Krenn.

Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild. Geht man nämlich von einem realistischen Durchschnittswachstum von ca. 1,5 Prozent aus stellt sich die Situation völlig anders dar. "Diese erfundenen Rechenbeispiele der AK und des ÖGB müssen endlich aufhören. Das Ganze ist einzig und allein ein Spiel mit den Ängsten und eine Aufhetzerei der Bevölkerung. Konstruktive Vorschläge wären hier wohl um einiges sinnvoller!"

Auch die immer lauter werdenden Streikdrohungen gehen nach Meinung des Vizepräsidenten in die falsche Richtung: "Diese Protestansagen haben einen rein oppositionellen Charakter. Der dabei entstehende wirtschaftliche Schaden ist beiderseitig und trägt nicht zur nötigen Entspannung am Arbeitsmarkt bei. Volle Streikkassen und die lang ersehnte Lust auf Streik einiger stehen hier wohl im Vordergrund."

Außerdem sind die heimischen Unternehmen die Leidtragenden dieser Streiks und kämen somit völlig schuldlos zum Handkuss. Weitaus zweckmäßiger wäre es, sich an einen Verhandlungstisch zu setzen und die heiklen Punkte nochmals auszudiskutieren.

Klar ist, dass das Pensionssystem dringend reformiert werden muss, um es mittel – und langfristig abzusichern. "Jedem vernünftig denkendem Menschen ist eine gesicherte Pension auf einer etwas niedrigeren Basis lieber, als eine komplett unsichere Zukunft, getragen von provozierten Generationenkonflikten", ist sich Vizepräsident Krenn sicher. (Schluss)

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