AK prüft Einleitung eines Preisverfahrens wegen Gaspreisanhebung in Wien

Wien (AK) - Die AK lehnt die Gaspreisverteuerung für Haushaltskunden von Wien Energie ab Sommer ab: Diese Erhöhung ist unsozial und belastet vor allem einkommensschwache Haushalte, kritisiert AK Energieexpertin Gunda Kirchner. Die AK hat berechnet:
Einpersonen-Haushalte zahlen ab Juli um 20 Euro im Jahr mehr und Durchschnitts-Haushalte um 35 Euro im Jahr mehr. Die AK prüft nun, ob sie wegen der unsozialen Anhebung der Preise ein Preisverfahren einleiten wird.

Privat-Haushalte haben in den letzten Tagen Briefe von Wien-Energie bekommen, dass die Gaspreise ab Sommer erhöht werden. In der AK laufen die Telefone heiß, weil sich die KonsumentInnen über die Verteuerungen empören und bei den neuen Preisen verwirrt sind. Die Gaspreise für Wien Energie-Kunden werden ab 1. Juni um bis zu 1,822 Cent pro Kubikmeter teurer, und der Grundpreis erhöht sich ab 1. Juli um 95 Prozent, also um 56,0114 Cent pro Monat. Diese Preisanhebung ist unsozial und belastet vor allem einkommensschwache Haushalte, kritisiert Kirchner. Die AK hat berechnet: Ab Juli müssen Einpersonen-Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 800 Kubikmeter um 20 Euro im Jahr mehr zahlen. Für einen Durchschnitts-Haushalt mit einem Jahresverbrauch mit 1.600 Kubikmeter bedeutet das Mehrkosten von 35 Euro im Jahr.

SERVICE: Der Gastarifrechner auf der AK Homepage unter www.akwien.at berechnet Ihnen das optimale Angebot. Außerdem gibt ein Folder der AK "Gas- und Stromlieferanten wechseln?" praktische Tipps zum Anbieterwechsel. Bestellen können Sie den Folder am AK Bestelltelefon unter 310 00 10 411 oder per e-mail:
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