- 23.04.2003, 14:00:03
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Lopatka: Chaos wird in der SPÖ zum Programm!
Haider und Burgstaller contra Gusenbauer
Wien, 23. April 2003 (ÖVP-PK) "Was Alfred Gusenbauer als eigenes
Modell zur Pensionssicherung vorlegt, ist weder neu noch besonders
originell - dennoch schafft er es nicht einmal, diese halbherzigen
Versuche eines eigenen Pensionsmodells in seiner eigenen Partei
durchzubringen", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR
Dr. Reinhold Lopatka. Offenbar seien die Gräben innerhalb der SPÖ
schon so tief, dass Gabi Burgstaller und Erich Haider keinen Sinn
mehr darin sehen, an den Pensionsplänen ihres Vorsitzenden persönlich
mitzuarbeiten", sagte Lopatka.****
"Offenbar genießt der SPÖ-Chef nicht einmal mehr in der eigenen
Partei Vertrauen. Wie ist es sonst zu erklären, dass die
oberösterreichische SP-Landespartei das Konzept der eigenen
Bundesspitze ablehnt?", so Lopatka. "Wenn in der SPÖ jeder seiner
eigenen Wege geht - die einen wollen streiken, die anderen ein
Volksbegehren, Dritte wiederum eine Volksabstimmung - wird das Chaos
immer mehr zum Programm der SPÖ!"
Gusenbauer habe vor einigen Tagen angekündigt, ein "auf Punkt und
Beistrich durchgerechnetes" Modell präsentieren zu wollen. "Ganz so
perfekt kann dieses Modell aber nicht sein. Auf Übergangsfristen im
Entwurf wurde laut Haider vergessen", sagte der ÖVP-Generalsekretär.
"Die SPÖ verliert in der Sozialpolitik jetzt endgültig jegliche
Glaubwürdigkeit und das notwendige Verantwortungsbewusstsein. Zur
Sicherung unserer Pensionen braucht es verantwortungsvolles,
nachhaltiges Handeln, und nicht die Kopf-in-den-Sand-Haltung der
SPÖ", schloss Lopatka.
Rückfragehinweis:
ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420
Internet: http://www.oevp.at
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