ÖAAB-HOCH FORDERT GRÜNE PAIHA ZU MEHR SACHARBEIT AUF

...sonst nur mehr Berufsdemonstrierer

(ÖAAB-Wien) "Typisch grün-gewerkschaftlicher Aktionismus", so reagierte der Wiener ÖAAB Landessekretär Alfred HOCH auf eine Aussendung der Grünen Gewerkschafter, in der Klaudia Paiha ihre Sympathie für Streiks bekundete. "Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wäre eindeutig mehr geholfen, würden sich die Grünen Gewerkschafter mehr konstruktiv in der Sache Pensionsreform betätigen und nicht nur für Aktionismus plädieren", so HOCH.

Der Entwurf der Bundesregierung zur Pensionssicherungsreform, hält HOCH fest, sei in Begutachtung und es bestehe daher noch immer die Möglichkeit, die notwendigen Änderungen bzw. Verbesserungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hineinzureklamieren. "Die Grünen Gewerkschafter gehen aber eindeutig den falschen Weg, wenn sie noch vor Beendigung der Begutachtungsfrist nach Betriebsversammlungen und Streiks rufen, ohne sich aber vorher inhaltlich zu Wort gemeldet zu haben", so HOCH, der überzeugt ist, dass der konstruktive Weg des ÖAAB erfolgsversprechender sein wird. So ist in den nächsten Tagen ein Gespräch der ÖAAB-Landesobmänner mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel vorgesehen, wo die Standpunkte der ÖVP-Arbeitnehmer gehört und durchdiskutiert werden. "Der Frau Paiha kann man nur den Rat geben, die Chance noch zu nützen und ihre Vorschläge zur Pensionsreform einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Sonst besteht die Gefahr, dass man nur an Berufsdemonstrierer denkt, wenn man es mit Grünen Gewerkschaftern zu tun hat.", so HOCH abschliessend.

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