Seniorenbund-Generalsekretär Becker korrigiert Blecha: "Pensionisten wollen sicher nicht demonstrieren!"

Pensionssicherungsreform im Interesse der jungen und alten Generation ist eine zwingende Notwendigkeit!

Wien (OTS) - Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, stellt zu den jüngsten Aussagen von Pensionistenverbandchef Karl Blecha, dass die Pensionisten zu Demonstrationen und Streikunterstützung der Aktiven bereit sind, fest: "Wir merken nichts, dass Pensionisten auf der Straße demonstrieren wollen.

SP-Pensionistenchef Blecha verweigert die Realität der Notwendigkeit einer Pensionssicherungsreform, da deren Verhinderung nicht nur die zukünftigen Pensionen der jüngeren Generation, sondern auch die Sicherung der bestehenden Pensionen gefährdet."

In den Verhandlungen zur Regierungsbildung hatten alle Parteien die Reformnotwendigkeit erkannt, die SPÖ in großen Teilen den jetzt vorgesehenen Maßnahmen (Aufhebung der Frühpensionen, lebenslange Durchrechnung etc.) bereits zugestimmt. "Vielleicht sollte sich Blecha bei seinem Chef Gusenbauer über die zwingende Notwendigkeit der Pensionsreform informieren", so Becker weiter.

Generalsekretär Becker unterstreicht die Unterstützung für die Reformziele der Bundesregierung: "Die Pensionssicherungsreform ist eine absolute Notwendigkeit. Denn der gewaltige Finanzierungsbedarf durch die längere Lebenserwartung und die längere Pensionsbezugsdauer bei gleichzeitig längerer Ausbildungszeit erfordert raschest die entsprechenden Reformschritte im Interesse der Jungen und der Alten zur Sicherung der sozialen Systeme unseres Landes."

Im Rahmen des laufenden Begutachtungsverfahrens wird der Österreichische Seniorenbund darauf achten, dass es entsprechende Übergangsregelungen für Personen geben wird, die unmittelbar vor der Pensionierung stehen. So kann der wichtige Vertrauensschutz gewahrt werden.

Im Zusammenhang mit der angekündigten Steuerreform begrüßt Becker, dass von der zukünftigen Steuerbefreiung hunderttausende Pensionisten mit einem Bruttojahresbezug bis ca. 12.500 Euro profitieren werden.

Bezüglich einzelner Äußerungen über Eingriffe in bestehende Pensionen betont Becker, dass "Österreichs Pensionisten in den letzten Jahren bereits hohe Solidarbeiträge geleistet haben, indem die Inflationsrate bei den Pensionsanpassungen nicht immer voll bzw. nur teilweise abgegolten wurde."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: 40126/154

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001