• 16.04.2003, 13:11:53
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  • OTS0147 OTW0147

Berger: Österreich rückt ins Zentrum der Europäischen Union

Grenzüberschreitender Dialog und Initiativen gefordert

Wien (SK) "Mit der heutigen Unterzeichnung der Beitrittsverträge von
zehn neuen EU-Mitgliedsländern rückt Österreich ins Zentrum der
Europäischen Union", betont die oberösterreichische EU-Abgeordnete
Maria Berger. "Österreich wird ab 2004 mit Tschechien, der Slowakei,
Ungarn und Slowenien an vier neue EU-Staaten angrenzen. Aufgrund der
geographischen Lage unseres Landes wurden die heimischen Vertreter in
Brüssel im Zuge der Beitrittsverhandlungen als Experten in dieser
Materie angesehen. Bereits jetzt arbeiten in unseren Büros zahlreiche
Praktikanten aus jenen Länder, um Erfahrungen zu sammeln. Die Präsenz
heimischer Politiker in den neuen Mitgliedsstaaten wird ebenfalls
massiv nachgefragt, da unsere eigenen Beitrittserfahrungen erst
wenige Jahre zurückliegen", so die Europamandatarin. Als Mitglied im
Ausschuss Tschechien-EU wird Berger im Zuge des bevorstehenden
Beitrittsreferendums zahlreiche Termine in unserem nördlichen
Nachbarland wahrnehmen. ****

"Mit den mittel- und osteuropäischen Staaten gewinnt Österreich auch
Partner, die im Zuge des EU-Konvents die Stärkung der europäischen
Gemeinschaftsinstitutionen vorantreiben wollen", so Konventsmitglied
Berger. Die Europaabgeordnete gibt sich optimistisch, dass auf
Grundlage solcher Partnerschaften die Stimme der kleinen und
mittleren Länder Europas in Brüssel auch künftig gehört werde.

"Die Grenzregionen profitieren bereits jetzt von der bevorstehenden
Erweiterung und werden die Chancen und Herausforderungen annehmen.
Bereits jetzt ergänzen sich zahlreiche Betriebe in Oberösterreich und
Tschechien gewinnbringend. In diesem Zusammenhang ist auch die
Politik gefragt, verstärkt initiativ zu werden", fordert Berger. "Ich
begrüße die EU-Erweiterung und beglückwünsche die Bevölkerungen
unserer Nachbarländer, mit denen uns künftig mehr verbinden soll, als
offene Grenzen. Ein positiver partnerschaftlicher Dialog wird für
beiden Seiten von Vorteil sein", so Berger abschließend. (Schluss)
se/vs

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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