Jugendvertretung: EU-Beitrittsverträge sind Sternstunde für unseren Kontinent

Jugendvertretung kritisiert Strukturlastigkeit, Intransparenz und Überbewertung von Partikularinteressen in der EU

Wien (OTS) - Heute, Mittwoch, werden in Athen die
Beitrittsverträge mit den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unterzeichnet. Die Österreichische Bundes-Jugendvertretung betont, dass dieser 16. April 2003 eine Sternstunde für unseren Kontinent ist: Die Überwindung der totalitären Regime in Mittel- und Osteuropa ist erst jetzt wirklich abgeschlossen. Der Grundstein für ein dauerhaft friedliches und geeintes Europa, in dem die heute Jungen hoffentlich ihr ganzes Leben verbringen dürfen, ist gelegt.

"Wir dürfen bei der Freude über diesen wichtigen Schritt nicht übersehen, dass der Prozess der Einigung erst am Anfang steht. Nationalistische Komplexe sind noch nicht überall beseitigt. Wir brauchen europäisch gesinnte Persönlichkeiten an den Staatsspitzen. Wir brauchen das Bewusstsein für ein immer wieder neu gelebtes Miteinander! Sonst geht es nicht. Politiker und Medien müssen sich viel mehr ihrer großen Verantwortung bewusst werden. Sie müssen dafür eintreten, dass das europäische Friedensprojekt die Herzen und Köpfe der Menschen erreicht", so Lukas Mandl, Vorsitzender der Bundes-Jugendvertretung.

Die Österreichische Bundes-Jugendvertretung steht hinter der Idee des vereinten, friedlichen Europa, in dem die unterschiedlichen Völker von der Vielfalt profitieren, im kulturellen Austausch voneinander lernen und aneinander wachsen und ein konstruktiver, ausgleichender Bestandteil der Welt sind. Im Sinne dieser Idee sei es, zu betonen, dass in der Union noch zu viel Strukturlastigkeit, Intransparenz und Überbewertung von Partikularinteressen herrschen. Vorsitzender Lukas Mandl: "Europa muss lernen, mit einer Stimme zu sprechen. Das ist für die Zukunft essentiell. Leider haben wir in der jüngsten Vergangenheit erlebt, dass das noch nicht funktioniert. Europa muss weltpolitisch mehr Gewicht bekommen und dieses für Nachhaltigkeit und globale Verantwortung in den unterschiedlichsten Bereichen einsetzen!"

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