• 11.04.2003, 13:05:10
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WdF: Ja zu Pensionsreform - Nein zu überhasteten Aktionen

Unausgegorener Reformentwurf - Benachteiligung von ASVG-Versicherten - WdF fordert baldige Harmonisierung der Pensionssysteme

Wien (OTS) - Vor überhasteten Aktionen bei der Pensionsreform
warnt das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF). Eine
Pensionsreform sei in Österreich notwendig und wichtig, um das
Pensionssystem nachhaltig für die Zukunft zu sichern, betont der
Vorsitzende des WdF, Dr. Paul Jankowitsch. "Allerdings muss eine
derartige Reform gut durchdacht und exzellent vorbereitet sein, um
die gewünschten Effekte zu erzielen. Der aktuelle, zur Begutachtung
ausgesandte, Entwurf enthält jedoch Maßnahmen, die zu rasch kommen
und zu unausgegoren sind", so Jankowitsch. Kritik übt der
WdF-Vorsitzende in dem Zusammenhang vor allem an der Benachteiligung
der ASVG-Versicherten gegenüber den Beamten.

Darüber hinaus gebe es mehrere Beispiele nicht erwünschter Effekte
der geplanten Pensionsreform: So müssten Arbeitnehmer, die geplant
hatten, in naher Zukunft in Pension zu gehen, aufgrund der neuen
Regelungen länger arbeiten, was den Druck auf die Unternehmen erhöhen
würde und in einer ohnedies prekären Arbeitsmarktsituation Probleme
schaffe, die bei einem längeren Zeitraum für die Anpassung vermeidbar
wären. Auch die unterschiedliche Ermittlung der Pensionshöhe im
Verhältnis zu den eingezahlten Beträgen stößt beim WdF auf Ablehnung.
"Das WdF fordert die ehest mögliche Einleitung von Schritten zur
Harmonisierung der Pensionssysteme und ein Ende des Messens mit
zweierlei Maß", so Jankowitsch abschließend.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsforum der Führungskräfte
Bundesgeschäftsstelle
Tel.: 01-712 65 10
mailto:office@wdf.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF

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