- 11.04.2003, 12:40:24
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Tierschutz/Enquete, 10. April 2003, Parlament: Die unendliche Geschichte Teil II?
Wien (OTS) - Eine hochkarätig besetzte ganztägige
Parlamentsdebatte bestätigte in über 80% der Wortmeldungen die
Notwendigkeit des Tierschutzes in den Verfassungsrang, die Schaffung
einer unabhängigen Tieranwaltschaft und eine Kompetenzänderung der
Länger zugunsten des Bundes, ebenso die Verpflichtung der
Finanzierung durch die öffentliche Hand.
Die Plattform, Ein Recht für Tiere, warnt vor Nichtumsetzung.
Gerda Matias, Sprecherin des Internationalen Bund der
Tierversuchsgegner und Initiatorin des Tierschutz-Volksbegehrens:
"Das Wahlversprechen Kanzler Schüssels werden wir einfordern!" Gerda
Matias weiters: "Eine konstruierte gesetzliche Rechtslage, die nur
Juristen (!) Erleichterung brächte und die Minimalforderungen des
Tierschutz- Volksbegehrens unter den Tisch fallen läßt, wäre
untragbar."
Die eingemahnten Gesetzesinhalte und deren echter Vollzug sind
unabdingbar.
Mögliche kosmetische Operationen am Patient Tierschutzgesetzgebung
- derzeit in Agonie und mit Lähmungserscheinungen auf Intensivstation
- würden nicht hingenommen werden.
Weiterfolgende Beratungen werden bald zeigen, wie ernst und seriös
die Bereitschaft der ÖVP die Forderung des Tierschutz-Volksbegehrens
umzusetzen.
Rückfragehinweis:
Plattform: Ein Recht für Tiere
Internationaler Bund der Tierversuchsgegner
Tel.: 01/713-08-23
Gerda Matias: 0676/600-30-47
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