• 11.04.2003, 11:57:43
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Initiative CSR Austria: Unternehmen nehmen gesellschaftliche Verantwortung bewusst und stärker wahr

Podiumsdiskussion bei Werbewirtschaftlicher Tagung zeigte: "Corporate
Social Responsibility" ist ein Zukunftsthema - Verantwortung muss
weltweit wahrgenommen werden - Chance für Marktdifferenzierung und
"Added Value" für Produkte und Dienstleistungen

Corporate Social Responsibility war diese Woche eines der Hauptthemen
der Werbewirtschaftlichen Tagung in Wien. Vor dem Hintergrund
europäischer und globaler Entwicklungen hat die IV in Kooperation mit
dem BMWA die "Initiative CSR Austria" ins Leben gerufen, um dem Thema
der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate
Social Responsibility, CSR) auch in Österreich den erforderlichen
hohen Stellenwert einzuräumen. Zentrales Element dieser Initiative
ist der offene und transparente Dialog zwischen Wirtschaft
(Arbeitgeber und Arbeitnehmer), Politik, Wissenschaft und
Zivilgesellschaft. CSR Austria will das Vertrauen der Bevölkerung in
die österreichischen Unternehmen stärken und zeigen, wie viel
Unternehmen bereits heute für die Gesellschaft leisten.

CSR fördert Kundenbindung und Anlegervertrauen

Eine hochkarätige Runde von Praktikern diskutierte das Thema aus
verschiedenen Blickwinkeln. Dr. Christian Friesl, Bereichsleiter für
Gesellschaftspolitik in der IV, stellte die Kampagne vor und
moderierte die folgende Diskussion. Er ist davon überzeugt:
"Wirtschaftlicher Erfolg geht Hand in Hand mit gesellschaftlicher
Verantwortung. Gesellschaftlich verantwortliches und transparentes
Handeln fördert den wirtschaftlichen Erfolg - im Wettbewerb um die
besten Mitarbeiter, in der Kundenbindung und schließlich durch
Vertrauen bei Aktionären und Eigentümern."

Im Einleitungsreferat von Prof. Michael Holewa (Evang. Fachhochschule
Berlin) ging es um Vertrauen und Zuversicht. "Der Mehrwert der
Corporate Responsibility heißt Vertrauen und erhöht den Wert des
Produkts", stellt Holewa fest. "Unternehmen allein können eine
Gesellschaft nicht zum Besseren verändern - das ist weder ihre
Aufgabe, noch läge es in ihrer Macht, das zu tun."
Caritas-Präsident Franz Küberl erklärte: "Unternehmen sind dann
langfristig erfolgreich, wenn sie auch einen Beitrag leisten, damit
sich sozialer Zusammenhalt und soziale Werte entwickeln können. Wenn
sich Unternehmen auf eine Partnerschaft einlassen, entsteht in neues
Gefühl von Verantwortung.

"CSR ist in erster Linie eine Managementaufgabe und erst in zweiter
Linie eine Kommunikationsaufgabe. Ich sehe darin eine Chance für
österreichische Unternehmen zur Marktdifferenzierung. Unternehmen
sollten ihre Wertschöpfungskette auf potenzielle Probleme und Chancen
überprüfen", erklärte Trimedia-Geschäftsführer Sepp Tschernutter.
Die Rolle der Mitarbeiter hob Harald Hagenauer,
Kommunikationsverantwortlicher bei der VA Technologie AG hervor: "Sie
nehmen die gesellschaftliche Verantwortung motiviert an und wollen
nicht nur mit Produkten und Dienstleistungen, sondern auch durch
Werte und Taten zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen."

Glaubwürdigkeit muss weltweit bestehen

Michaela Reeh, verantwortlich für Corporate Responsibility der OMV
Aktiengesellschaft, formlierte es für ihr Unternehmen folgendermaßen:
"Die OMV versteht soziale Verantwortung, die über die
gesellschaftlichen Grundlagen hinausgeht, als freiwillige
Verpflichtung, auf eine sozial orientierte Gesellschaft und eine
gesunde Umwelt hinzuwirken. CSR-Themen gelten für uns weltweit und
unterliegen unterschiedlichen Kulturen und Regulativen."

Weitere Informationen: www.csr-austria.at

Rückfragehinweis: IV-Newsroom
Tel.: (++43-1) 711 35-2305
Fax: (++43-1) 711 35-2313
mailto:[email protected]
http://www.iv-net.at

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