AKNÖ kritisiert: Verbesserungen im Fernverkehr zu Lasten des Nahverkehrs

Wien (AKNÖ).- Seit Jahren wird die Westbahnstrecke Stück für Stück
ausgebaut. Langsam können die daraus resultierenden Fahrzeitgewinne lukriert werden; vor allem im internationalen Fernverkehr. So wird ab 15.Juni mit einigen Zügen die Fahrt von Wien nach Linz nur mehr 1 ½ Stunden dauern. "Das ist erfreulich", meint AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. "Weniger erfreulich ist allerdings, dass dies zu Lasten des Nahverkehrs geht", so Staudinger. Durch diese Maßnahmen ergeben sich für Hunderte Schüler und Pendler Verschlechterungen:
Fahrzeitverlängerungen, zusätzliches Umsteigen, zeitliche Verschiebungen.

Die Ursachen sind die dichte Zugfolge in den Hauptverkehrszeiten und der bei weitem noch nicht vollendete viergleisige Ausbau der Westbahn.

Josef Staudinger dazu: "Die begrüßenswerten Verbesserungen im Fernverkehr dürfen nicht zu Lasten der Pendler und Schüler gehen. Ich fordere die Verantwortlichen der ÖBB dringend auf, die geplanten Maßnahmen zu überdenken und im Sinne eines attraktiven Nahverkehrs zu korrigieren."

Anmerkung: Vier Züge werden übrigens in Zukunft nicht mehr in St. Pölten halten.

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