- 07.04.2003, 12:07:00
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AKNÖ kritisiert: Verbesserungen im Fernverkehr zu Lasten des Nahverkehrs
Wien (AKNÖ).- Seit Jahren wird die Westbahnstrecke Stück für
Stück
ausgebaut. Langsam können die daraus resultierenden Fahrzeitgewinne
lukriert werden; vor allem im internationalen Fernverkehr. So wird
ab 15.Juni mit einigen Zügen die Fahrt von Wien nach Linz nur mehr 1
½ Stunden dauern. "Das ist erfreulich", meint AKNÖ-Präsident Josef
Staudinger. "Weniger erfreulich ist allerdings, dass dies zu Lasten
des Nahverkehrs geht", so Staudinger. Durch diese Maßnahmen ergeben
sich für Hunderte Schüler und Pendler Verschlechterungen:
Fahrzeitverlängerungen, zusätzliches Umsteigen, zeitliche
Verschiebungen.
Die Ursachen sind die dichte Zugfolge in den Hauptverkehrszeiten und
der bei weitem noch nicht vollendete viergleisige Ausbau der
Westbahn.
Josef Staudinger dazu: "Die begrüßenswerten Verbesserungen im
Fernverkehr dürfen nicht zu Lasten der Pendler und Schüler gehen.
Ich fordere die Verantwortlichen der ÖBB dringend auf, die geplanten
Maßnahmen zu überdenken und im Sinne eines attraktiven Nahverkehrs
zu korrigieren."
Anmerkung: Vier Züge werden übrigens in Zukunft nicht mehr in St.
Pölten halten.
Für Rückfragen steht AKNÖ-Verkehrsexperte DI Georg Mayer unter der
Telefonnummer 01/58883-1638 gerne zur Verfügung.
Rückfragehinweis: AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 58883-1252
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