• 07.04.2003, 10:51:26
  • /
  • OTS0069 OTW0069

ARBÖ: Ein Viertel der Lkw-Maut wird den Frächtern "geschenkt"

ARBÖ-Generalsekretär: Erhöhung der Lkw-Maut auf 29 Cent, davon 7 Cent für Schiene

Wien (OTS) - "Das Wehklagen der Frächterlobby über die Lkw-Maut
ist absolut nicht gerechtfertigt", stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr.
Rudolf Hellar auf Basis von Fakten fest. Die Frächter müssen die ab
Jänner 2004 mit siebenjähriger Verspätung eingeführte Lkw-Maut nicht
zur Gänze bezahlen. Statt 600 Millionen Euro sind es tatsächlich nur
447 Millionen Euro, da die Regierung den Frächtern Steuer- und
Abgabenerleichterungen in Höhe von 153 Millionen Euro gewährt. Für
den ARBÖ sind diese Steuergeschenke schlichtweg inakzeptabel. Der
ARBÖ tritt für Erhöhung der Lkw-Maut von 22 auf 29 Cent ein, wenn die
zusätzlichen sieben Cent tatsächlich in die Infrastruktur Schiene
investiert werden.

Konkret wird die Regierung mit Einführung der Lkw-Maut die
Straßenbenützungsgebühr für Lkw streichen, die im Vorjahr 88
Millionen Euro im Jahr ausmachte. Nicht genug damit wird auch die
seit Anfang 2001 erfolgte Erhöhung der Kfz-Steuer für Lkw wieder
zurückgenommen, wodurch sich die heimischen Frächter weitere 65
Millionen Euro ersparen.

Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: ++43-1-891 21 / 280
mailto:[email protected]
Internet: http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel