ARBÖ: Ein Viertel der Lkw-Maut wird den Frächtern "geschenkt"

ARBÖ-Generalsekretär: Erhöhung der Lkw-Maut auf 29 Cent, davon 7 Cent für Schiene

Wien (OTS) - "Das Wehklagen der Frächterlobby über die Lkw-Maut ist absolut nicht gerechtfertigt", stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar auf Basis von Fakten fest. Die Frächter müssen die ab Jänner 2004 mit siebenjähriger Verspätung eingeführte Lkw-Maut nicht zur Gänze bezahlen. Statt 600 Millionen Euro sind es tatsächlich nur 447 Millionen Euro, da die Regierung den Frächtern Steuer- und Abgabenerleichterungen in Höhe von 153 Millionen Euro gewährt. Für den ARBÖ sind diese Steuergeschenke schlichtweg inakzeptabel. Der ARBÖ tritt für Erhöhung der Lkw-Maut von 22 auf 29 Cent ein, wenn die zusätzlichen sieben Cent tatsächlich in die Infrastruktur Schiene investiert werden.

Konkret wird die Regierung mit Einführung der Lkw-Maut die Straßenbenützungsgebühr für Lkw streichen, die im Vorjahr 88 Millionen Euro im Jahr ausmachte. Nicht genug damit wird auch die seit Anfang 2001 erfolgte Erhöhung der Kfz-Steuer für Lkw wieder zurückgenommen, wodurch sich die heimischen Frächter weitere 65 Millionen Euro ersparen.

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