• 07.04.2003, 10:23:51
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Rauch-Kallat: Frisch und fit ins Leben

Gesundheitsbewusstsein schon bei Kindern fördern

Wien (OTS) - Den diesjährigen Weltgesundheitstag der WHO unter dem
Motto "Gesunde Umwelt - Gesunde Kinder" begann Gesundheitsministerin
Maria Rauch-Kallat mit einer Haltungsturnstunde im 1. KIWI
Bundesbetriebskindergarten, als gesunden Snack erhielt jedes Kind
einen frischen, saftigen Apfel. "Frisch und fit" überzeugte
Rauch-Kallat die Kinder davon, dass gesunde Ernährung und Bewegung
Spaß machen. "In der Bewusstseinsbildung, wie wichtig es ist, seinen
Körper gesund und fit zu halten, ist es im Sinne der Prävention
notwendig, schon bei den Kindern anzusetzen. Haltungsschäden,
Gelenkschäden, Bluthochdruck, Cholesterin sowie zahlreiche Herz-
Kreislauferkrankungen können oft mit vernünftiger Bewegung und
gesunder Ernährung vermieden werden", so Rauch-Kallat.

37 Prozent der Kinder zwischen sechs und zehn Jahren weisen laut
dem "Gesundheitsbericht Wien 2002" Haltungsfehler auf, 31 Prozent
haben Wirbelsäulenanomalien, wobei die häufigsten Hohlrücken und so
genannte Flügelschultern sind. Grund dafür seien Bewegungsmangel
sowie falsches Sitzverhalten, um dem entgegenzuwirken würden Ärzte
regelmäßiges Haltungsturnen empfehlen. Darüberhinaus zählt
Bewegungsmangel mit zwei Millionen Todesfällen weltweit zu den zehn
häufigsten Todesursachen, heißt es in einem Bericht der WHO. Der
Gesundheitsministerin liegt die Gesundheit der Österreicherinnen und
Österreicher vor allem aber unserer Kinder am Herzen, ihr geht es
darum, "dass Kinder gar nicht erst krank werden, sondern gesund und
fit bleiben".

In der heutigen Zeit würden viele Kinder ihre Freizeit mit
Computer, Fernsehen und Video spielen verbringen und zu wenig
Bewegung machen. Das führe dazu, dass immer mehr Kinder dick
werden."Es geht vor allem darum, dass Kinder gezielt und regelmäßig
Bewegung machen. Eltern und Pädagogen, die an der Kindererziehung
maßgeblich beteiligt sind, sollten auf häufige sportliche Tätigkeiten
und eine aufrechte Haltung bei sitzenden Tätigkeiten unserer Kinder
achten", betonte Rauch-Kallat. Auch in der gesunden Ernährung würden
Erwachsene eine Vorbildfunktion haben. "Kinder sollen nicht
'bestraft' werden, indem sie einen Apfel essen müssen, weil er gesund
ist, sondern 'belohnt' indem sie frisches Obst essen dürfen", so
Rauch-Kallat abschließend.

Rückfragehinweis:
BM für Gesundheit und Frauen
Ministerbüro
Mag. Daniela Reczek
Tel.: ++43 1 711 00/4378
mailto:daniela.reczek@bmgf.gv.at
http://www.bmgf.gv.at

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