Platter: Bundesheer muß mit Sicherheit helfen können

795.000 Stunden Hilfeleistung des Bundesheeres für Österreich im Jahr 2002

Wien (BMLV) - Verteidigungsminister Günther Platter orientierte sich kürzlich über die Leistungen, die das Bundesheer im Jahr 2002 österreichweit bei der Bekämpfung von Katastrophen erbracht hat. Insgesamt wurde 2002 mit 28.271 Soldaten in Katastrophenfällen geholfen, und die Soldaten waren mehr als 795.000 Stunden im Einsatz. Das sind fast doppelt so viele Arbeitsstunden, wie in den vergangenen vier Jahren zusammen.

Ein überwiegender Teil der Katastrophenhilfe war unmittelbar mit dem Jahrhunderthochwasser im August 2002 verbunden. In Niederösterreich kamen 5.878 Soldaten über 400.000 Arbeitsstunden zum Einsatz. In Oberösterreich waren es 4.642 Soldaten, die fast 270.000 Stunden im Hochwassereinsatz standen.

"Katastrophenhilfe ist für das Bundesheer mehr als nur ein gesetzlicher Auftrag. Die Soldaten beteiligen sich an solchen Einsätzen immer mit grossem Engagement, weil sie helfen wollen und sehen, dass ihre Hilfe unverzichtbar ist", stellte Bundesminister Platter fest. Er werde sich daher weiterhin für eine entsprechende Ausrüstung einsetzen, um in Katastrophensituationen den Betroffenen Sicherheit geben zu können: "Die Soldaten müssen auch dann noch helfen können, wenn alle Anderen mit ihren Möglichkeiten am Ende sind", sagte der Minister.

Bis auf Wien, Burgenland und Vorarlberg kam es in allen Bundesländern zu Hilfsleistungen des Bundesheeres. Soldaten arbeiteten 31.620 Stunden, um Sturmschäden zu beseitigen. Für den Brückenbau benötigte das 10.789 Stunden und die Waldbrandbekämpfung machte den Einsatz von 178 Soldaten 1.971 Stunden lang notwendig. Bei Waldbränden und Hochwasser kam es auch zu Luftfahrzeugeinsätzen im Ausmaß von 3.270 Stunden.

6. April 2003 Dr. Schober (Schluss)

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