- 04.04.2003, 14:19:17
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Unfallbilanz 2002 – Ursachenanalyse notwendig
LSth. Egger: Menschliches Fehlverhalten nicht verhinderbar
Bregenz (VLK) - Die Unfallbilanz des Kuratoriums für
Verkehrssicherheit zeigt für Straßenbaureferent
Landesstatthalter Dieter Egger den Handlungsbedarf ebenso
deutlich auf wie die Notwendigkeit einer Ursachenanalyse.
Straßenbauliche Maßnahmen seien kein Allheilmittel gegen
Verkehrsunfälle, jedoch ein grundlegender Beitrag für das
Maß der Verkehrssicherheit. Ein besonderes Anliegen ist
Egger die Sicherheit der schwachen Verkehrsteilnehmer, die
auch künftig im Straßenbau besonders berücksichtigt werden
soll. ****
Während Blech mit Geld repariert werden kann, birgt
jeder Unfall mit Personenschaden seine eigene Tragik, so
Egger. Dennoch gelte es, die Objektivität zu wahren. Knapp
40 Prozent des Gesamtunfallgeschehens sind Allein- und
Auffahrunfälle. Jeder dritte Fußgängerunfall passiert am
Schutzweg – für den Landesstatthalter eine irreführende
Bezeichnung. Egger: "Straßenbauliche Maßnahmen können den
'Faktor Mensch' nicht ausschalten. Menschliches
Fehlverhalten ist nicht zu verhindern, allenfalls können
die Folgen minimiert werden."
Die Planung von Straßenausbauten erfolgt immer unter
Beachtung sicherheitstechnischer Aspekte. Darüber hinaus
wird das Straßennetz auch laufend durch punktuelle
Maßnahmen zur Anhebung der Verkehrssicherheit – z.B.
Kreuzungsumbauten, Querungshilfen, Radwege etc. -
verbessert. Die Sanierung des Pfändertunnels und die zweite
Ambergtunnelröhre sind die größten Sicherheitsinvestitionen
der jüngsten Zeit, schließt der Straßenbaureferent.
(ke/gw,nvl)
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