- 04.04.2003, 11:15:11
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BMF plant Öffnung der Exportförderung für Russland
Wichtiger Schritt zur Förderung der Wirtschaft
Wien (OTS) - Die Öffnung der Haftungspolitik gegenüber Russland
beabsichtigt der österreichische Garantiepolitik-Ausschuss.
Angesichts der verbesserten wirtschaftlichen und politischen
Gesamteinschätzung des Landes hat das unter Leitung des
Finanzministeriums stehende Gremium beschlossen, die bisherige
Laufzeitbeschränkung für mittel- und langfristige Exportgeschäfte auf
die in der OECD möglichen zehn Jahre zu erweitern und bestehende
Betragsbeschränkungen bei Einzeltransaktionen aufzugeben.
Laut Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat sich die Wirtschaft
Russlands seit der Finanzkrise 1998 nachhaltig erholt; die jährlichen
Wachstumsraten hätten seither zwischen vier und sechs Prozent
betragen. Ausdrücklich begrüßt wurde auch die Fortsetzung der
eingeleiteten Reformschritte und strukturellen Maßnahmen insbesondere
im Banken- und Unternehmenssektor. Der weitere Aufwärtskurs werde
aber zweifelsohne auch von der Entwicklung der Rohölpreise abhängen.
Russland ist derzeit in Länderkategorie 5 (von 7) eingestuft. Die
Deckungsquote für das politische Risiko beträgt 95 Prozent.
Branchenmäßig bestehen grundsätzlich keine Deckungsbeschränkungen
(ausgenommen Waffen- und Rüstungsexporte, Kernkraftwerke),
wirtschaftliche Risiken werden weiterhin durch Selbstbehalte
berücksichtigt.
Grasser: "Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Förderung
der Exportwirtschaft gesetzt, die bisher schon ein Träger der
Konjunktur gewesen ist und die damit auch sich bietende Chancen in
Russland verstärkt wahrnehmen kann."
Rückfragehinweis:
Peter Schöndorfer
Pressesprecher des Bundesministeriums für Finanzen
Tel: +43/1/51433/1188
mailto:peter.schö[email protected]
http://www.bmf.gv.at
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