• 04.04.2003, 10:47:53
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  • OTS0071 OTW0071

Cartellverband sieht in Absetzbarkeit der Studiengebühren seine Forderungen bestätigt

ÖCV-Präsident Schrammel: "Entwurf hat hohe Tauglichkeit für die selektive Förderung von Studierenden und zusätzlich wird an beabsichtigtem Lenkungseffekt festgehalten"

Wien (OTS) - Bestätigt sieht der Österreichische Cartellverband
(ÖCV) seine Anfang des Jahres erhobene Forderung nach steuerlicher
Absetzbarkeit von Studiengebühren für ein ordentliches Studium. Karl
Wolfgang Schrammel, Präsident des ÖCV, attestiert dem seitens des
Bundesministeriums für Finanzen versandten Begutachtungsentwurf zu
den Budgetbegleitgesetzen eine "hohe Tauglichkeit in der selektiven
Förderung von Studierenden". Gleichzeitig, so Schrammel, würde damit
"am beabsichtigten Lenkungseffekt festgehalten, die Studienwilligen
an die Universitäten zu binden".

Finanzielle Unterstützung erhalten künftig jene Studierenden, die
aus aktuellen oder zukünftigen beruflichen Gründen an einer
Universitätsausbildung interessiert sind. So gilt die steuerliche
Absetzbarkeit für berufstätige Studierende, die das Studium zur
Vertiefung bzw. Weiterbildung in ihrer derzeitigen beruflichen
Tätigkeit oder aus Gründen einer umfassenden Umschulungsmaßnahme zur
Vorbereitung auf einen künftigen Beruf betreiben. Schrammel: "In den
Genuss kommen daher die sogenannten klassischen Studenten, ein
Pensionist beispielsweise trägt durch seine Studiengebühren auch
weiterhin in vollem Ausmaß zur Finanzierung des österreichischen
Hochschulwesens bei." Und der ÖCV-Präsident stellt sich abermals
hinter die Idee von Studiengebühren: "Der am 20.Dezember 2002
vorgestellte Hochschulbericht belegt klar, dass sich die Anzahl der
aktiv Studierenden nicht wesentlich verändert hat. Was den passiven
Teil, also die am Studium desinteressierten betrifft ist ein klarer
Rückgang zu erkennen. Daher wirken die Studiengebühren mit dem
erhofften Lenkungseffekt. Durch die vom ÖCV geforderte und nun
beabsichtigte Absetzbarkeit von Studienbeiträgen bestehen für die
aktiven Studierenden künftig noch mehr Anreize. Ein wichtiges Signal
und ein Gewinn für eine moderne Bildungsgesellschaft."

Rückfragehinweis:
Stefan Naglis
0676/6117796

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF

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